Nach Weihnachten

Wenn ich über irgendwas froh bin, dann darüber, dass die Weihnachtsfeiertage endlich vorbei sind. Für Leute, denen es nicht gerade so supiwunderbartoll geht, können diese Tage richtig grausam sein. K. sagt, ich müsse die Rauhnächte genießen. Ich habe ihm gesagt, dass ich mit seinen Rauhnächten nichts anfange. Dass ich diese Zeit zwischen den Jahren schon immer gehasst habe. Rauhnächte hin oder her.

Er hat mich ganz erschrocken angesehen, und da hab ich noch einen draufgesetzt: Ich sei auch froh, wenn endlich die Geschäfte wieder offen haben.

Warum?, hat er gefragt.

Weil das Leben dann weiter geht!, hab ich geantwortet.

Was das Leben mit Geschäften zu tun habe – diese Frage lag ihm bestimmt auf der Zunge, doch zum Glück hat er sie sich verkniffen.