Denken und Handeln in postaufklärerischen Zeiten – Andreas von Bülow

Wenn Du das Interview mit Andreas von Bülow (s. Link am Ende des Kommentars von Sigrun Pabst) ganz gehört hast, dann hast du 55 Minuten deines Lebens ziemlich sinnvoll genutzt.

Du wirst danach allerdings entscheiden müssen, ob du dich weiterhin mit Nachrichtendiensten beschäftigen willst, oder ob du dir sagst, wir sind eben alle Marionetten von weltweit operierenden Interessen, und meine persönliche Freiheit, was das politische Handeln angeht, ist weitgehend beschnitten, daran lässt sich nicht ändern – und fertig.

Du kannst noch froh sein, dass du keine Bürgerin des syrischen oder früher des irakischen oder des libyschen oder in naher Zukunft des iranischen Staates bist; das ist die einzige positive Erkenntnis.

Das politische Geschehen besteht, so der Ansatz von Bülows, aus staatlich gelenkten Aktionen, die einen anderen Anschein erwecken sollen als das, was in Wirklichkeit dahinter steht. Die sog. „Leitmedien“ – weil sie unser Denken in ihrem Interesse leiten sollen -, als da wären Spiegel, Stern, ZDF-Heute-Journal, Die Zeit etc.pp, „helfen“ ganz im Sinne der sie in Abhängigkeit haltenden US-Think-Tanks dabei, den falschen Anschein zu erhärten und zu verfestigen.

Zu viel Beschäftigung mit dieser Thematik, soweit mein bisheriger Eindruck, ist ungesund. Plötzlich weißt du nicht mehr, was zählt, worauf du dich verlassen kannst, ob alles, was du bisher gedacht und gefühlt und getan hast, nicht ein einziger, riesiger Irrtum ist.

Aufklärerischer Ansatz (Kant): Denken befreit dich aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Heutige Erfahrung: Die Unmündigkeit ist nicht mehr nur selbstverschuldet. Du bist nicht viel mehr als ein Spielball, den man fressen, saufen und konsumieren lässt (= Freiheit?)

Ratlosigkeit: Was ist denn mit meinem kleinen Leben, das ich so liebe? Ist das vielleicht alles? Ist das vielleicht nichts?


Sigrun Pabst
 Auf Google+ geteilt · vor 7 Monaten
Die knallharte Wahrheit in 7 oder vollständig in 55 Minuten. Unfassbar, welches Wissen Dr. Andreas von Bülow (SPD) im Gespräch mit Michael Vogt preisgibt. 9/11 war ein Inside Job, Israel direkt oder indirekt an 9/11 beteiligt, deutsche Presse von der CIA finanziert, USA sind der Drahtzieher von über 50 Putschen weltweit, Sauerland-Bomber war durch den deutschen Geheimdienst „betreutes Bomben“. Das sind nur einige von zahlreichen Vorwürfen, die Dr. von Bülow erhebt und immense politische Sprengkraft besitzen. Andreas von Bülow gehörte viele Jahre der Parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste an und war unter Bundeskanzler Helmut Schmidt von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie. In dieser Funktion lernte er Denkweise und Praktiken von Geheimdiensten kennen, die Außenstehenden verschlossen sind. Seine Einblicke und Erfahrungen sind frappierend und beängstigend, vor allem aber eines: erhellend.
Von Bülow belegt, dass die US-Politik und die amerikanischen Geheimdienste seit jeher vor keiner Tat zurückschrecken, um ihre Interessen durchzusetzen. Erschreckende Glaubwürdigkeit erlangen die Aussagen von Dr. Andreas von Bülow, wenn man berücksichtigt, dass er einst selbst, nämlich im April 1978, an der berühmt-berüchtigten Bilderberg-Konferenz teilnahm. Bei seinen Recherchen stieß er auf ein „erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher, also staatlicher Operationen mit der organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel und dem Terrorismus“. Die Hauptrolle in diesem gnadenlosen Spiel dunkler Mächte haben die weltweit operierende CIA und ihr israelischer Gegenpart, der Mossad, inne. Beide Geheimdienste entpuppen sich als wahre Meister in der verdeckten Durchsetzung staatlicher Machtpolitik, und um sie herum spannt sich ein dichtes Netzwerk krimineller Machenschaften. Auf Grundlage der Geschehnisse der letzten Jahrzehnte und insbesondere des 11. September 2001 stellen sich Fragen nach der Geopolitik der USA, einer Weltmacht ohne Gegenspieler. Wer bestimmt die Marschroute, wo bleiben die Informationen einer „freien“ Presse, das demokratische Volk, die Opposition? Wie kann es sein, daß die Welt von einem in den nächsten Krieg gelogen wird, False Flag Operationen vorausgehen, Fakten erfunden, Sachverhalte gefälscht werden und nahezu gleichgeschaltete Medien all das kritiklos übernehmen und als Wahrheit präsentieren — auf dem Rücken der Betroffenen und dem Leid der zu „Schurkenstaaten“ erklärten Völker? Vollständiges Interview (ca. 55 Minuten) unter: http://youtu.be/tP5c4KJ9ncs?t=7m11s