Spiegels mieser Journalismus

Gazastreifen: Israelische Soldaten töten mindestens 3 Palästinenser, postet Spiegel.de heute in fetten Lettern.

Man kann nur noch mit höchstem Misstrauen an solche Artikel rangehen (und nicht nur, was Israel betrifft). Auf jeden Fall empfiehlt es sich, sie zuende zu lesen.

Jede Berichterstattung über den israelisch-palästinensischen Konflikt fängt beim Spiegel – und bei vielen anderen sog. „Leitmedien“ – mit der israelischen Aggression an. Hier: Israelische Soldaten haben drei Palästinenser erschossen. Erst wenn man den jeweiligen Artikel ganz gelesen hat, erfährt der so manipulierte Leser, dass es IMMER eine zuvor erfolgte palästinensische Aggression war, was die israelische Reaktion auslöste.

Mir geht diese Haltung zu Israel beim Spiegel u.v.a. und diese vorgebliche Objektivität, die nichts weiter ist als subtile Manipulation, entsetzlich auf die Nerven. Der heutige Artikel ist eines von ungezählten Lehrstücken für einen falsch verstandenen journalistischen Auftrag.