Fress-Ranking in Tübingen

Mein Lokal – dein Lokal in Tübingen! Mit im Rennen: Das Meze von Vasiliki und Gabriel. Zum gemeinsamen Fernsehen mit Pizza und reichlich Sekt finden sich W., der seinen eigenen Rosé mitbringt, Susanne und natürlich Steve vor meiner Uraltglotze ein. Heftige Kontroverse: Ich lasse nix aufs Meze kommen, während W. skeptisch ist. Zur Party am kommenden Samstag im Meze sind wir alle und ganz besonders PM eingeladen (Gabriel: Wann sehe ich meinen Freund wieder?). Wenn das Meze gewinnt, dann ist das ein verdienter Sieg, allein schon wg Vasilikis Showacts;-)

Diskussion über Paris-Attentate. Diskussion über James Bond 007 – Spectre im Vergleich zu seinen Vorgängern. Diskussion über Nazi-Architektur und ihre seltsame Raumwirkung. Diskussion über meine drei Kommunisten: Steve und ich haben Marx, Engels und Lenin letzte Woche die original DDR-Pestalozzi-Medaillen (von PMs Dad) verliehen. Die Aktion wurde – zu Susannes Freude – fotografisch dokumentiert. Am blauen Samtband hängen sie ihnen nun vom Hals, was die drei Herren noch schmucker ausschauen lässt als bisher. W. freut sich, dass sie auf einer seiner ehemaligen Boxen stehen, er möchte, dass sie dort bleiben. Marx hat die Bronzemedaille erhalten, Lenin die silberne und Engels die goldene. Das ist kein Qualitätsurteil, wir haben uns am Material der Büsten orientiert. Steve hat mit Medizinerfingern an den verbrauchten Nadeln herumgedoktert, bis sie hielten, woraus man schließen darf, dass sie tatsächlich viel getragen worden sind. Steve nennt die Medaillen Broschen.

W., Susanne und Steve helfen mir bei der Suche nach einem neuen Buffet. Das alte musste ich abgeben, es wurde heute geholt und hat eine traurige Leerstelle im Raum hinterlassen. Da muss sofort ein neues her!, meinen sie, und wir fangen gleich an bei Ebay zu recherchieren. Von den fünf Buffets, die ich vorab schon ausgesucht habe, werden drei ad hoc verworfen. Vielleicht lasse ich einfach eins anliefern, von diesem holländischen Antiquariat, das die beste Auswahl hat.

Wenn an Weihnachten die Bude voll wird – und sie wird voll -, und hier wird ganz unrankingmäßig, aber groß gekocht und gegessen und beschert, dann sollten keine Kartons mehr herumstehen …