hard work

Die Glasscheibe, immer dazwischen, zwischen dir und den Anderen, zwischen dir und der Restwelt, die dich das Andere nie richtig erreichen lässt, verschwindet nicht allmählich verblassend, sondern wie in einer Bodenfuge, wie das Seitenfenster des Autos, das plötzlich unten ist, und du merkst, nach drei Jahren hard work merkst du es: Das Leben geht dich wieder (etwas) an.

Vielleicht war es genau die Trennscheibe, die dich zum Schreiben veranlasst hat. Vielleicht war sie von Anfang an da. Kannst du ohne sie schreiben?, das vor allem ist die Frage, die bleibt. Auf jeden Fall anders.

Du holst gleich deine Tochter vom Bahnhof ab. Dann geht ihr durch die Stadt, deren Straßen und Häuser dich auch angehen. Der Sack Reis, der nicht in China, sondern hier in deiner Stadt, an deinem Platz umfällt, weil du hier um die Häuser ziehst und lebst und arbeitest … Das zu schreiben, mit dem Stift in der Hand auf Papier zuerst und dann in den PC, das ist im Leben ankommen.