Nach dem Fest

Nach so einem wunderbaren Fest fällt es mir schwer, wieder nach Tü zurück zu fahren. Sogar das Wetter hat mitgespielt. Pünktlich zur ersten Sektrunde stoppte plötzlich der seit Tagen anhaltende Dauerregen und die Sonne fing an, auf die nassen Zeltdächer und den Rasen zu scheinen, dass es dampfte. Alle waren sehr froh darüber und waren ja zum großen Teil von weit her angereist, und die Gespräche wurden schlagartig lauter und lebhafter und die Stimmung war tadellos bis in die hintersten Ecken.

PM übernahm den Grill und damit die Thüringer Würste und Steaks. Markus hatte im Garten eine Nudelbar aufgebaut, alles andere spielte sich am Buffet ab, das wir in der Küche errichtet hatten.

Viele liebenswürdige Menschen wiedergetroffen, bzw. kennengelernt. Irgendwann lösten sich die regionalen und berufsbedingten Gruppierungen an den Rändern auf, der harte Kern blieb bis morgens um drei. Um zehn standen die ersten wieder auf der Matte, bzw. auf der Terrasse zum Frühstück, davor hatten PM und ich das meiste aufgeräumt, so dass es schon wieder ganz manierlich aussah.

Auf der Hinfahrt gab es so viele nervige Staus, dass Susanne und ich kurzerhand einen Zwischenstopp in Speyer einlegten, wo wir außer dem Dom auch noch einen netten Goldschmied kennenlernten, der uns zu einem gelegentlichen Goldschmiedekurs in seine Werkstatt einlud. Nach einem Kaffee auf dem Domplatz mit seinem einmaligen Häuserensemble waren die Autobahnen wieder frei, dafür fuhren wir direkt in ein Gewitter im Hunsrück. Es gab viele Unfälle, das Wetter macht die Leute unkonzentriert und nervös. Die Rückfahrt heute war dafür umso entspannter. Wir hatten ja auch einiges zu bequatschen und mit vielen Leuten zu tun gehabt, und bis wir die alle durch hatten, waren wir fast schon wieder in Tü.

Wie es aussieht, sind PM und ich ein gutes Festteam. Susanne sagt, ich sei in B.N. zu Hause. Alles in allem war es ein inspirierendes Wochenende. Nur traurig, dass es so kurz war.