Aus S. wird J.

T. hat eine neue Freundin. Jedenfalls als wir uns heute Abend in der Bavaria treffen, hat er eine dabei, die schon mal dabei war. Heißt das was? Schätze, ja. Er sagt nichts dazu. Sie heißt J., ist sehr hübsch und lustig, und wenn sie lacht, sieht sie aus wie eine Asiatin. Direkt als ich das denke, erzählt sie, dass sie im Nagelstudio mal von einem Manga-Mädchen in irgendeiner asiatischen Sprache angequatscht worden sei. Sie habe aber nichts verstanden. Was kein Wunder ist, da sie am Fuß der Wurmlinger Kapelle aufgewachsen ist und nie woanders gelebt hat. Wir hatten einen lebendigen Abend. Aber ich hatte S. echt ins Herz geschlossen. Nun übe ich mich in Zurückhaltung.