Copy-and-Paste-Betroffenheitslyrik

Ich kann die Krokodilstränen, die ganze Copy-and-paste-Betroffenheitslyrik à la Gauck nicht mehr hören.

Dass sowas wie Berlin zu erwarten war, konnte man überall nachlesen. Die Weihnachtsmärkte waren direkt im Gespräch.

Wozu predigt Boris Palmer seit fünf Jahren gebetsmühlenartig: Holt die syrischen Familien her anstatt die alleinstehenden, schlecht ausgebildeten, jungen Männer, die hier komplett bindungslos sind, die keinen Anschluss finden außer untereinander, die mit der für sie befremdlichen Kultur nichts anzufangen wissen, zunehmend frustriert werden, dazu noch sexuell frustriert aufgrund ihrer Lebensbedingungen, einsame Wölfe, die sich als Siebzehnjährige ausgeben und sich irgendwann radikalisieren, manchmal sogar verdammt schnell.

Siehe Nizza. Um diese Parallele zu ziehen, braucht es keine profunden psychologischen Kenntnisse.

Nachdem uns eine Nacht lang erzählt wurde, der LKW könnte auch „aus Versehen“ in die Menge gerast sein, erhärtet sich jetzt der Verdacht, dass es sich wohl doch um einen terroristischen Anschlag handelt.

Der tote „Beifahrer“ wurde erschossen. Er ist Pole und der eigentliche Fahrer des offenbar vom Attentäter gekidnappten, polnischen LKWs. Hat also mit der Sache nichts zu tun.

Wiederholt der – flüchtige – Attentäter damit einmal mehr das Muster des lonley (psychopathic) Super-Hero?

Ein harter Gedanke: Die inzwischen 12 Toten und über 50 Verletzten von Berlin hätten mit einer durchdachten Einwanderungspolitik nicht sein müssen.