„Der Trashfilm, den man gewöhnlich Wirklichkeit nennt“

Lese gerade aus Recherchegründen die Doppelbiografie Die Zwillinge oder Vom Versuch Geist und Geld zu küssen von Gisela Getty, Jutta Winkelmann und Jamal Tuschick (Weissbooks.w). Selten hat mich ein Buch so angefasst. Inhaltlich überraschend, schonungslos, ärgerlich, faszinierend, tragisch, grenzgängerisch und manchmal urkomisch in einem Atemzug. Sprachlich reduziert, assoziativ, sprunghaft, schillernd – und niemals banal. Es gibt nicht seinesgleichen.

Die Kritik von Matthias Matussek im Spiegel / 2008 trifft m.E. den Nagel auf den Kopf (unabhängig von dem, was er gerade über die AfD sagt).