Alleinsein

Die erste Woche im „Amt“ war – okay. Ich vermisse W., der leider nicht mehr mein Kollege ist, dafür aber noch mein Freund und Nachbar, weshalb wir gestern gemeinsam den umbrisch-provencalischen Markt in Tübingen besuchten und ein paar Sachen einkauften, die man eben so kauft auf so einem Markt: Seife, Gewürze, einen Olivenholzlöffel für L. und eine Feigensalami, die beim Kauen knirscht und knackt vor lauter Feigenkernen.
Das Wochenende war ich alleine in Tü, und das hat nach der langen Zeit in B.N. gut getan. Manchmal muss man sich selbst genügen, sich wieder orientieren, den Staub von den Regalen wischen, die Dinge gerade rücken, die Kontoauszüge öffnen und das Unkraut aus den Ritzen zwischen den Steinen auf der Terrasse pulen.