Wilde Woche

Pfingstmontag, B.N. Wer spricht heute noch von Ex-Agent Skripal und dem Nervengift Nowitschok, das angeblich nur aus Russland stammen konnte? Niemand, denn wie sich vor drei Tagen plötzlich – wodurch eigentlich? – herausstellte, hat noch ein Land den gefährlichen chemischen Kampfstoff besessen: Deutschland! Genauer: Der Auslandsgeheimdienst BND, der Mitte der 90er Jahre durch einen Überläufer aus Russland daran gekommen sein soll.

Und auch noch mindestens fünf weitere westliche Länder verfügen nach den jüngsten Enthüllungen über die Formel für das Nervengift. Die Angelegenheit soll in der nächsten Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags behandelt werden. Und der BND? Schweigt. Was ein absolut krasses Unding ist angesichts des diplomatischen Gewitters, das der Fall ausgelöst hat.

Gestern Abend den Zweiteiler Tod im Internat gesehen, ein richtig guter Politthriller, der ziemlich direkt auf die mörderischen Machenschaften des Verfassungsschutzes im NSU-Fall verweist. Nur den Schlenker über die Stasi hätten sich die Drehbuchmacher sparen können; ist doch hier die unüberhörbare Botschaft: Egal wie wild es die bundesdeutschen Geheimdienstler treiben, die Stasi war noch schlimmer. Na ja, wer’s glauben mag …

Nach einem gemeinsamen WE in Tübingen sind wir nun für eine knappe Woche in B.N., und dann Italien, The Same Procedure As Every Year – oder doch nicht? PM geht es nicht gut … das braucht seine Zeit … ich würde mich auf italienische Sonne und Ruhe am Meer freuen, und genauso würde ich mich über Ruhe in B.N. freuen, wo ich zudem auch noch an meinem Manuskript weiterarbeiten könnte.

Und zuhause, in Tübingen, sind Ye und T. „alleine“ in der Wohnung. Nach dem Essen und der Aussprache mit T. in der vergangenen Woche habe ich ein gutes Gefühl … Er hat so viele Talente / Angebote… realisiert es aber nicht bzw. nimmt es für selbstverständlich … Verschwendung der Jugend …

Freue mich auf morgen. Auf einen Tag in Köln. Auf L. und Family …

 

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Schuld und keine Sühne

Samstag. Was für eine mörderische Heuchelei … nicht, dass man mir Amerikafeindlichkeit vorwirft, aber wenn Trump jetzt wieder bei einem dieser (laut Betroffenen / Zeugen aus erster Hand auf den IS zurückgehenden, was jedoch niemand wahrhaben will, weil ja Assad Schuld sein soll) Giftgasangriffe in Syrien Menschlichkeit und Menschenrechte einfordert und ganz vergisst, dass es die Amis waren, die Tausende Tonnen Napalm auf Korea und Vietnam und auf Korea dann nochmal Tausende Tonnen Agent Orange abgeworfen haben – die Betroffenen schnitten sich, wenn sie noch konnten, eigenhändig ihre Gliedmaßen ab, um den höllischen Schmerzen zu entkommen – und wenn die Verehrer grauhaariger deutscher Politgrandsegnieurs ganz vergessen haben, dass der ehemalige Wehrmachtoberst von Weiszäcker damals Vorstandsvorsitzender von Boehringer* war, wo die Amis das Zeug einkauften – und erzähle mir keiner, W. sei ahnungslos gewesen, wozu die Bestien die Chemikalien verwendeten – dann verstehe ich, warum Amerika niemals zur Verantwortung gezogen wird, wie ja auch die vielen „geläuterten“ Altnazis nicht, denen die Gnade des natürlichen Ablebens inzwischen ihre Verantwortlichkeit erspart.

*http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681543.html (als der Spiegel noch investigativ war… aber das ist ein anderes Thema)

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Ich muss, ich soll, ich darf …

Dienstag. Aktuelle Konfliktlage: Ein Geflecht aus Zwängen und Entscheidungen.

Your Über-Ich is watching you …

Löst Flashback bei mir aus: Zwanzig Jahre fatale Fehlurteile, fatale Fehlentwicklungen, sämtliche in der Überzeugung, das Richtige und Gute zu tun: Immer wieder, und immer wieder sehenden Auges bzw. Augen zu und durch angesichts der sich abzeichnenden Widersprüche! Weil ich dachte, ich muss, ich muss, ich muss …

Man ist nicht immer Herr in seinem eigenen Haus, höre ich Dr. K.’s Stimme.

Gestern Nacht kam eine Dokumentation über die Ehe von Schah Reza Pahlavi mit seiner großen Liebe Soraya. Man weiß ja nie, warum man an manchen Bildern hängenbleibt wie am auslaufenden Sekundenkleber, gerade so, als könnten sie sämtliche Lebens- und Welträtsel auf einmal deuten, hat wohl mit der Ursuppe in den Tiefen des Unterbewussten zu tun, aus der hin und wieder ein eiskaltes Händchen fährt und sich, zack!, neues Futter holt.

Jedenfalls: Sieben Jahre nach der persischen Märchenhochzeit im Palast von Teheran im teuersten und schwersten Dior-Kleid der Welt – 20.000 Marabufedern und 6.000 Diamanten & Perlen – lässt er sich wieder von ihr scheiden. Unter Zwang und unter Tränen: Sein Volk und die iranische Landesverfassung erwarten das von ihm. Weil die Nachkommen ausbleiben.

Die Alternative, eine Zweitfrau für den Schah nur zum Zwecke der Zeugung, schlägt Soraya aus. Sie liebt ihren Schah, sie will ihn für sich alleine. 1958 geht sie nach Paris, wo sie 2001 ziemlich einsam stirbt. Einziger Lichtblick in ihrem trübseligen, goldenen Käfig soll die Erinnerung an ihre glanzvolle Hochzeit gewesen sein, erzählt ihre ehemalige Gesellschaftsdame.

Eineinhalb Jahre nach der Scheidung heiratet der Schah Farah Diba, mit der er zügig vier Kinder in die Welt setzt und endlich auch den potentiellen Thronfolger. Und dann ist auf einen Schlag alles vorbei. Mit der islamischen Revolution unter Turbanträger Ajatollah Chomeini wendet sich das Blatt der Geschichte. Regime-Change, Paradigmenwechsel. Der Thronfolger wird nun nicht mehr gebraucht, der Schah erst recht nicht. 1979 wird er abgesetzt und geht samt Gattin und den vier Kindern ins politische Exil.

Doch kein Land will die heikle Familie aufnehmen. Beginn einer Odyssee, 1980 stirbt das Familien- und Ex-Landesoberhaupt im Gastland Ägypten an seiner Krebserkrankung. Die große kaiserliche Gebärende lebt bis heute in Paris und Washington, wo sie sich für soziale Projekte engagiert. Zwei ihrer vier Kinder haben sich selbst getötet. Der Thronfolger, Cyrus Reza Pahlavi, lebt noch und wohnt mit Familie in irgendeinem kleinen Nest in Virginia. Auf Wikipedia ist nachzulesen, dass 2009 eine Fatwa über ihn verhängt wurde, unterzeichnet von Ex-Präsident Ahmadinedschad. Fatwas gehören zur Welt der menschenverachtenden Scharia und sie verfallen nie, damit muss der einstige Hoffnungsträger des persischen Hofes für den Rest seines Lebens fertig werden.

Wen interessiert das alles noch, außer dass die kaiserliche Restfamilie die sehr traurigen Protagonisten eines sehr traurigen Gleichnisses darstellen.

Nur Unglück hat die unter dem Eindruck der Staatsräson entstandene Entscheidung hinterlassen, zwei tragische vorzeitige Todesfälle, zwei Selbsttötungen, mit Sicherheit viel Wut und Verzweiflung. In diesem Deal gab es keinen Gewinner. Und trotzdem wurde er wissentlich und sehenden Auges ausgehandelt, in der Überzeugung, das Richtige zu tun.

 

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Schuld

Montag, sehr früh morgens. Der Regen hat die Lindenblüten von den Bäumen gefegt. Zusammengeschoben liegen sie am Boden wie ein alter, durchgetretener Teppich und duften mit letzter Intensität ihren süßen, die Grenze zum Tödlichen überschreitenden Duft.

Ein melancholisches WE liegt hinter mir. PM ist noch ganz gefangen vom Todesgeschehen seiner Mutter und den Was-wird-werden-wenn-Fragen, die eher seinen Vater betreffen.

(Als wüssten es die Alten nicht selbst seit achtzig oder noch mehr Jahren, dass es zum Ende hin ans Sterben geht … gucken sie bei diesen Fragen in die Luft … Jahr um Jahr … hartnäckig hartohrig … irgendwann werden die Kinder sich schon was einfallen lassen … mit Sicherheit das Falsche zwar … das sich dann wiederum allerbestens für Vorwürfe eignet …)

Die irrigsten Ratschläge werden ihm nun zuteil von irgendwelchen Leuten, die sie selbst niemals erfüllen würden, geschweige denn je erfüllt haben. Die eigenen Defizite zu übertönen, halten sie ihre scheinheiligen Reden. Wie ich sie verabscheue, diese Einbläser des schlechten Gewissens, diese Meister des Sinnverdrehens; treuherzige Selbstgerechte, die die Realität verkennen, die sich nie daran machen, vor der eigenen Tür zu kehren / die eigenen Barrikaden einzureißen, aber die große Klappe riskieren, wenn es um die Anderen geht.

Ich will auch viel!, sage ich vieldeutig und hoffe, dass er versteht. Die Realitäten zu akzeptieren, vor allem die eigene. Sich selber ernst zu nehmen.

Es ist niemandes Schuld. Streich das Wort Schuld.

Das Mammut-Lebenslernprogramm …

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Klartext

Freitag, B.N. Eine junge Frau im Zug zu einem kleinen Teufelsbraten (Wanst, würde PM sagen), der das ganze Großraumabteil in Atem hält, aber keiner sagt was wg. kinderfeindlich und so: Ey, halt ma Fresse, du nervst!
Kind erstarrt – und schweigt. Endlich.

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Gibts nicht mehr

„Kahn war der einzige Mensch …, der überhaupt mal von Godard oder Bardot gehört hatte. Die Quinosset High war nicht dafür bekannt, die Hochkultur zu pflegen. Da legte man Wert auf standardisierte Testvorbereitungen und Auskennerei im Web 2.0. Die postgeisteswissenschaftliche Ära: alles nur noch technisches Training und Multiple Choice. Sie fütterten uns mit gameshowartigen Portionen kontextunabhängigen Wissens, lehrten uns, mit unseren HB-Bleistiften die richtigen Kästchen anzukreuzen. Kein leidenschaftlicher und abgedrehter Englischlehrer mehr … (Club der toten Dichter, 1989) -“ (S.25)

schreibt Adam Wilson in Flatscreen vom Metrolit-Verlag. Eine Zeitlang habe ich mir viele Bücher von Metrolit zugelegt & alle supergerne gelesen (Süßer König Jesus von Mary Miller …), weil sie zeitgeistig und tiefgründig, weil Speed und Melancholie darin vereint sind. Und jetzt erfahre ich, dass es Metrolit nicht mehr gibt. Gibt es so was?

Flatscreen wird bei amazon.de für 6,95 € verscherbelt, dieses großartige und wunderschön aufgemachte Buch von diesem großartigen Autor, der Creative Writing an der New York University lehrt und schreibt wie ein junger Wilder, was er ja auch ist …

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WG-Leben

Dienstag. Meine neue WG lässt sich gut an. Seit Ye da ist, koche ich für uns alle, wir essen zusammen und quatschen viel, und jetzt muss ich aufpassen, dass das nicht zur Gewohnheit wird. Ye erzählt von China, von ihrer Stadt Schanghai, von der sie viel hält, sie hat uns Bilder mitgebracht und fühlt sich wohl hier. Wir alle fühlen uns wohl. T. zeigt ihr Tübingen, die Münzgasse, wo sie die nächsten drei Monate arbeiten wird, im ältesten Unigebäude Tübingens. Ye hat in München promoviert, das erklärt ihre farrrbehalfen Deutschkenntnisse. Sie sagt, die akademische Sprache an deutschen Fakultäten sei, im Gegensatz zu amerikanischen oder englischen, schwer bis unverständlich. Deshalb gebe es kaum Chinesen bei den Geisteswissenschaftlern.

Gestern kam Steve zu Besuch und zum Essen. Er fühlte sich gleich wieder oder noch zuhause, auch wenn er nicht mehr in sein altes Zimmer konnte. Jetzt ist er weg, Ye und T sind schlafen gegangen, es ist Mitternacht durch, und ich merke, dass ich das mit dem Vermieten nicht nur aus Kostengründen mache. Es bedeutet mir etwas, mit anderen zusammen zu leben, es inspiriert mich, es geht mir besser, als wenn ich alleine bin.

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Wann?

Ein Wochenende ohne PM. Letzte Woche ist seine Mutter gestorben, seine Mama. Da kann einer noch so lebenserfahren sein, der Tod deiner Eltern macht was mit dir und danach kannst du dich erstmal neu aufstellen. Du bist jetzt ein Anderer, das kostet ein paar Gedanken, das braucht Zeit.
Die vielen Fahrten nach Eisenach, die organisatorischen Details, die Entscheidungen, was wird, was passiert … So viele Menschen, die ihn brauchen, die an ihm zerren, die ihn auffressen.
Und bei mir ist es auch nicht viel anders.
Wann kommen wir zu uns selbst?

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Peaceful Sunday

Sonntag. Auf meiner Dachterrasse liegt es sich wie früher in den Sandburgen an der Nordsee. Hinter halb geschlossenen Lidern bewundere ich das Blau des Himmels, die winzigen Wölkchen, die Sonne, meine vielen Pflanzen, die frisch gewässert in ihren Kübeln stehen und ihre glitzernden, lila und pinkfarbenen Blütenköpfe im Wind hin- und herbewegen.
Ich arbeite nicht. Ich liege einfach da und lasse mich von der Sonne umarmen. Ich lese Joey Goebels Freaks, ein Roman, der alles hinter sich lässt, was einen gerade so auf dem Buchmarkt zu Tode langweilt. Gott im Himmel!, Goebel schreibt anders – gossig, böse, sensibel, hochliterarisch, traurig. Und manchmal irre lustig, das knallt dann richtig rein. Was für ein Typ der wohl ist – seine Sprache kocht und brodelt, dass du gar nicht weißt, wie dir geschieht.
(Es gibt ein paar Kommafehler in dem Buch, scheiß drauf, ich muss gerade so viel korrigieren, dass ich auf dem besten Wege bin, ein Rechtschreibjunkie zu werden.)
T. arbeitet unten irgendwas am PC, Ye wohl auch. Heute Morgen haben wir zusammen gefrühstückt und uns erzählt. Sie ist gesprächig, kann gut Deutsch, weiß viel. Wir haben eine kleine Runde durchs Viertel gemacht und ich habe ihr alles gezeigt.
Heute Abend koche ich für uns drei, danach geht es weiter mit den Interviews. Es gibt noch viel zu tun bis zur endgültigen Abgabe im September.
Wenn ich auf meiner Terrasse liege, kann mich niemand sehen. Nur der Himmel, die Sonne, die Flugzeuge. Ich frage mich gerade, ob man an den Nordseestränden noch Burgen bauen darf. Über die Dünen laufen ist verboten, auf Strandkörbe klettern ist verboten, von Strandkörben runterspringen erst recht. Verboten, verboten.
Der Typ, der unter mir wohnt, ein aufgedunsener, violettgesichtiger, ziemlich gestörter Ex-Alkoholiker (vielleicht auch nicht Ex-) brüllt „Drecksau“ vom Balkon. Ich glaube, er meint mich, ich bin sogar ziemlich sicher. Gerade habe ich mein vom Waschen feuchtes T-Shirt überm Geländer ausgeschüttelt und in den Wind gehalten, damit es schneller trocknet, das ist ein persönlicher Angriff. Er steht gerne stundenlang in seinem Zigarettenqualm auf seinem Balkon und brüllt „Drecksau!“ in diese und in jene Himmelsrichtung, etwas anderes fällt ihm auf die Schnelle nie ein, und ich heiße ihn dann „grimassenschneidender Idiot“ oder Ähnliches. In der Regel achte ich auf Abwechslung. Es fällt mir gar nicht so leicht, solche Sachen jetzt hier von der Terrasse herunter zu shouten, in die friedliche, sommerliche Sonntagsstille. Aber dann sage ich mir, los, mach schon, so bleibst du im Training.
Peststinkender Scheißwichser, armseliger? Fettarschiges Arschgesicht? Suffköpfiger Seuchenfuchs? Oder etwas lahm: Umweltschwein, saublödes? Spontan entscheide ich mich für Letzteres. Sonntag eben.
Unten schlägt eine Tür – Stille.

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Neue Situation

Freitag. Okay, also: Vor einer Woche ist T. hier eingezogen. Vorübergehend, um zum Arbeiten zu kommen, endlich. Krankenpflege und Arbeit – wohl schwer zu harmonisieren ohne Dauerschlechtesgewissen, ohne Vorwürfe, ohne Versagensängste (ist nur meine Phantasie, ich weiß zu wenig). Arbeit ist aber wichtig. Wer arbeitet, verdient das Geld für die (gemeinsame) Wohnung. Wer arbeitet, sichert sich seinen Platz im Leben. Die Krankheit wird sich noch Monate hinziehen, die familiäre Präsenz auch. Der Heilungsprozess entspricht bisher nicht den ärztlichen Erwartungen. T. pflegt J. aufgr. von zwei schweren, nicht miteinander in Verbindung stehenden Krankheiten seit nunmehr einem Jahr (Gehirnblutung/Kavernom, Gehirn-OP, Lymphdrüsenkrebs, Chemo, Bestrahlung…).

Ich unterstütze ihn. Außerdem zieht morgen meine neue Mitbewohnerin ein. (Wenn ich das mit T. gewusst hätte, hätte ich sie wohl nicht genommen.) Eine Chinesin, kommt direkt aus China angereist. Morgen Vormittag hole ich sie vom Bahnhof ab. Ihr Zimmer sieht superschön aus. Die Ikea-Möbel sind aufgebaut, der Teppich ist ausgerollt, das Bett frisch bezogen. Gestern haben T . und ich schnell noch einen neuen Bürostuhl gekauft.

Dass alles ein bisschen viel gerade ist, merke ich daran, dass ich jeden Tag etwas anderes verliere. Heute Morgen hing mein neuer Trenchcoat nicht in der Garderobe. Suche in der Wohnung erfolglos abgebrochen. Nachmittags alle möglichen Locations abgeklappert – bei Osiander war er dann! Meinen Regenschirm bekam ich gestern bei Zinser zurück, meine verlorenen U.Unterlagen lagen im Kopierraum, den Generalschlüssel trug mir ein freundlicher Kollege hinterher und das Paket für die Post befand sich im Fahrradkorb. So ein Stress- und Such-Galama!, aber nun ist alles wieder da.

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