Dann doch nicht Assad

Freitag. Aus Syrien berichtet Uli Gack im Heute-Journal, ZDF.
Gack war heute in einem großen syrischen Flüchtlingscamp, wohin sich ca. 20.000 Menschen aus Duma u.a. Städten geflüchtet haben. Gespräche mit den Flüchtlingen ergaben ein anderes Bild als das, was uns bisher vermittelt wurde:
Die Menschen erzählen „in einem Ton der Überzeugung“, dass diese ganze Geschichte vom 7. April inszeniert worden sei von den Islamisten des IS. Der Ort des Geschehens sei eine Kommandostelle der Islamisten, sie hätten dort Chlorgasbehälter aufgestellt und nur darauf gewartet, dass dieser hochinteressante Ort von der syrischen Luftwaffe bombardiert würde, was ja dann auch geschehen sei. Dabei seien die Chlorgasbehälter wie vorgesehen explodiert. Solche Provokationen habe es schon mehrfach in Duma gegeben. Bei „Übungen“ des IS werde die Bevölkerung dem Chlorgas aussetzt, das würde dann gefilmt und die Aufnahmen als Beweismaterial benutzt, wie es am 7. April veröffentlicht wurde. Gack: „Irgendwas scheint dran zu sein.“
Wo bleibt das Medienecho? Der Spiegel greift das Thema nicht auf,  weil ihm irgendwelche Trump-Affären wichtiger erscheinen, bei den anderen sog. Leitmedien habe ich auch nichts gefunden. Schon schwierig, wenn unsere schönen Feindbilder Kratzer bekommen.
Die Untersuchungen zu dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Duma dauern an… 

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute-19-uhr/videos/zitat-sgs-gack-syrien-100.html