Eine Hommage an Tübingen

Und der Film war brillant!

Wie die ganze Veranstaltung. Über hundert Leute waren an diesem Sonntag Morgen im Atelier zusammengekommen, um sich das Werk anzuschauen. Eine Stunde der Begrüßungen und des Wiedersehens mit Sekt und Fingerfood, Wohlgesonnenheit und freundlichen Worte für die beiden Künstler/Filmer. Eine Stunde voller Erwartung.

Dann, nach kurzer Einführung durch T., der Film. Zwischentöne – Die Musiker vom Nonnenhaus: Das harte Leben auf der Straße. Die Freude der Musiker über ein wenig Anerkennung durch Tübinger Passanten. Die demütige Haltung derer, die vom hergeschenkten Geld leben. Melancholische Szenen, liebevolle filmische Details – das Hi an der Wand hinter einem der Protagonisten; die Regentropfen, die vom Geländer in die Ammer fallen, während Peter Weiß sein Akkordeon einpackt; das Wechselgeld aus dem Parkautomaten, das nie in der Dose der Strassenkünstler landet -, großartige Schnitte und nachhaltige Statements der Protagonisten kennzeichnen diese Dokumentation.

Das Publikum war total bei der Sache und gab lang anhaltenden Applaus.

Viele empfanden den Film als eine wunderschöne Hommage an Tübingen. So ging es mir auch.

Direkt danach sind PM, H. und K. und ich losgefahren: Urlaub in Italien!