Danke für positive Besprechung!

nicola_stuttgart 5,0 von 5 Sternen Eine sehr intensive, lohnende Lektüre 23. Juli 2019 Format: Gebundene Ausgabe
„Im Übrigen gibt es im Kapitalismus keine Zeit für die Toten oder für das Vergangene überhaupt. Kapitalismus lebt immer von der Gegenwart und von der Zukunft, die man zu Geld machen kann. Da ist kein Raum für den Tod.“ (Roland Kachler, Seite 134)

In einer Zeit, in der der Tod immer mehr verdrängt wird oder schnell weggewischt, totgeschwiegen, abgetan oder mit einem Achselzucken quittiert wird, in der die Hinterbliebenen eines Verstorben gefälligst schnell wieder zu funktionieren haben und in der über ewiges Leben fabuliert wird, ist es wichtig sich dem Thema, das wirklich alle Lebewesen auf diesem Planeten vereint, wieder anzunähern.

Der Tod wird aus dem Alltag gedrängt, viele Menschen wollen und können sich nicht mit ihm auseinander setzen, was umso erstaunlicher ist, da der Tod uns alle betrifft – und das in den unterschiedlichsten Facetten.

„Lass uns über den Tod reden“ widmet sich einigen der Facetten und zeigt auf, wie vielfältig das Sterben, aber auch der Umgang der Hinterbliebenen mit dem Sterben und dem Tod selbst ist. Die Autorin – C. Juliane Vieregge – hat sich die Mühe gemacht, sich mit 18 (meist prominenten) Menschen zu treffen und über deren Erfahrungen mit dem Tod zu sprechen und die Ergebnisse der Gespräche gut strukturiert und mit einleitenden Essays versehen in diesem Buch zu präsentieren. Dabei hat sie das Buch in Einleitung, sechs nochmals in sich unterteilte Abschnitte sowie ein Nachwort eingeteilt. In der Einleitung erfahren wir in sehr persönlichen Worten, warum Vieregge dieses Buch eine Herzensangelegenheit war und sicher noch ist. Das Vorwort ist angenehm auf das Wesentliche reduziert und ist doch berührend.

Auch die nachfolgenden Erzählungen haben mich teilweise sehr mitgenommen. Dabei wird überhaupt nicht auf die Tränendrüse gedrückt. Es sind eher die einzelnen Schicksale, die mich streckenweise sehr mitgenommen haben: Insbesondere die Erzählungen der Väter, die eines ihrer Kinder durch Unfälle verloren haben, oder auch die Geschichte der Holocaust-Überlebenden Ilse Rücksteg, haben mich fassungslos zurückgelassen.

Ich habe relativ lange gebraucht, das Buch zu lesen. Nicht etwa, weil es schlecht geschrieben oder langweilig ist, sondern weil ich das Gefühl hatte, nach jedem Abschnitt erst einmal das Gelesene sacken lassen zu müssen. Für mich ist „Lass uns über den Tod sprechen“ kein Buch für nebenher. Es war eine intensive Erfahrung. Dafür bin ich dankbar. Vor allem auch, dass alle Interviewten so offen über ihre Gefühle gesprochen haben. Das war sicher nicht immer leicht.

C. Juliane Vieregge hat sich für das Buch viel Zeit genommen, sie hat sorgfältig gearbeitet und das merkt man erfreulicherweise dem Buch an. Es ist zwar keine leichte Lektüre, aber es ist eine interessante Lektüre, die mich noch einige Zeit beschäftigen wird.

(Nicola Stuttgart auf Amazon.de und LovelyBooks)

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Reden

Dienstag, Eisenach. „Wo geredet wird, wird nicht geschossen“ – Emmanuel Macron hat sich vor dem G-7-Gipfel mit Putin getroffen. Direkt zum Gipfel hat er im Alleingang den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif eingeladen. Dank an den klugen Jüngsten der Siebenerrunde.

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„Dieses Buch gibt dem Tod die verlorene Sprache zurück“

Dieses Buch gibt dem Tod die verlorene Sprache zurück!aspecialkatevor 6 Tagen

Der Tod eines nahestehenden, geliebten Menschen umhüllt uns von einer unüberwindbar erscheinenden Mauer. Ihr Fundament sind schmerzvolle Gefühle, deren Stärke uns machtlos fesselt. Sprachlosigkeit verteilt sich über Raum und Zeit. Der Körper, eine leere Hülle, die um Gleichgewicht ringt. Verzweifelt und hoffnungslos auf der Suche nach Antworten. Schicht für Schicht muss der Schmerz abgetragen werden. Aber,… was bleibt zurück?

C. Juliane Vieregge gibt in ihrem Buch „Lass uns über den Tod reden“ (Ch. Links Verlag) dem Sterben die verlorene Sprache zurück. Statt um Worte zu ringen, nimmt das Sprechen über den Tod einen wichtigen Platz ein. Menschen wie du und ich, die Väter, Mütter, Partner, Geschwister oder Kind sind, berichten davon, wie sie mit dem Tod umgegangen sind. Sie erzählen, was der Verlust hinterlässt und wie sich ein Leben verändert. Sie sprechen von Ritualen, die bei der Verarbeitung helfen und zeichnen eine Skizze einer persönlichen Erinnerung an den verstorbenen Menschen. Sie finden Worte dafür, was zurück bleibt und wie individuell der Umgang mit der Trauer ist. Übrig bleibt ein facettenreiches, bewegendes Fundament von 18 persönlichen Erzählungen, deren eindrucksvolle Auseinandersetzung mit dem Sterben existentielle Lebensfragen aufwirft. Es ergeben sich neue Perspektiven und eine Rückschau auf den Verstorbenen. Wie soll dieser in Erinnerung bleiben? Kann der Tod auch sinngebend für das weitere Leben der Hinterbliebenen sein? Die Antworten darauf finden sich in den vielfältigen, berührenden Geschichten, in denen der Tod als Auftraggeber, Versöhner, Lebensbegleiter, Weichensteller, Lehrmeister und Berufender agiert.

Unserer Gesellschaft fehlt es an einer moralisch vertretbaren, würdevollen Sterbekultur. Der Tod wird totgeschwiegen und so getan, als würde er nicht existieren. Das nicht darüber sprechen, lässt aber auch den Verstorbenen in Vergessenheit geraten. In der Erinnerung und den Geschichten, die über die verstorbene Person weitererzählt werden, lebt nicht nur der Mensch weiter, sondern die Trauer verliert ihren finsteren Schatten. „Lass uns über den Tod reden“ fordert dazu auf, über das Sterben, die gemeinsame Geschichte mit dem verstorbenen Menschen und den Umgang, die Gefühle und Trauer zu sprechen. Daraus entwickelt sich nicht nur ein Gefühl von Gemeinsamkeit und Verständnis, sondern auch eine besondere innere Haltung zum eigenen Tod und Vorstellungen darüber, was man hinterlassen möchte. Dieses Buch bringt einem zum Nachdenken, Reflektieren und Handeln. Es sprengt die Mauer, die uns verschlossen macht und ein Thema tabuisiert, das uns alle betrifft. Es macht Mut, die Trauer abzulegen, wieder ins Handeln zu kommen und etwas daraus zu machen, was uns der Verstorbene mitgegeben hat. Es versöhnt und lässt erkennen, dass man mit seiner Hilflosigkeit, den Ängsten, der Sehnsucht, Wut und Verzweiflung nicht alleine ist. Es reicht einem die Hand und bestärkt für die nächsten Schritte. Ein großartiger Begleiter in der finsteren Zeit der Trauer, der mit Sorgfalt wieder Strahlen ins Leben bringt.

Fazit: „Lass uns über den Tod reden“ von C. Juliane Vieregge ist eine bestärkende Aufforderung, dem Tod eine Sprache zu geben. 18 bewegende, persönliche Erzählungen schenken einem neue Perspektiven und unterstützen dabei, Antworten auf existentielle Lebensfragen zu erhalten. Ein sinnstiftendes, berührendes Buch, begleitet von Liebe, Zuversicht und Hoffnung.

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Glaubwürdigkeit

Sonntag. Seit gestern wieder zu Hause. Beim gem. Frühstück erzählen W. und A. von A.s neuer Wohnung in Tübingen. Natürlich hat er sie über Beziehungen gekriegt und ist jetzt ganz happy über 15 €/m² Kaltmiete. Was bei PM Schnappatmung auslöst.
Alle reden in diesen Tagen vom brennenden Amazonas. Schreckliche Bilder und Petitionsaufrufe in den sozialen Medien bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen. Merkel, Altmeier & Co. hätten die Gelegenheit, ein Zeichen beim seit gestern stattfindenden G-7-Gipfel in Biarritz zu setzen, indem sie die Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten mit dem Erhalt des Regenwaldes verknüpfen – oder eben die Abkommen canceln. Doch wie es scheint, belassen sie es auch beim Anblick der jüngsten Klimakatastrophe bei frommen Worten, unterstützen lieber die Interessen der westlichen Lebensmittelkonzerne mit ihrem stetig steigenden Bedarf an Palmöl und Soja, anstatt ihre gemeinsame Power für ökologisch motivierte Sanktionen zu nutzen. Wohlstand statt Weitblick. Nachfrage statt Nachhaltigkeit. Wer soll denen eigentlich noch glauben?

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Schöne Rezension – Danke!

Rezension zu „Lass uns über den Tod reden“ (Ch. Links Verlag) von C. Juliane Vieregge

Lass uns über den Tod redenPixibuchvor 7 Tagen

Ein Buch über den Tod. Ein Thema, das jeden einmal trifft, als Überlebender oder dann selbst als Sterbender. Weil es einfacher ist, wollen wir über den Tod nicht nachdenken. Die Autorin hat dieses Tabuthema richtig gut bearbeitet. Sie läßt Personen sprechen, die ihr Kind, ihren Partner, ihre Eltern oder gute Freunde durch den Tod verloren haben. Es sind dabei Menschen wie Du und ich, aber auch Prominente. Und jeder dieser Leute hat denn Tod anders empfunden. Auch die letzten Stunden des Sterbenden werden verschieden beschrieben und erlebt. Es werden uns Rituale nähergebracht, einzelne Trauerphasen. Auch Menschen, die von Berufs wegen mit dem Tod zu tun haben, werden uns vorgestellt. Egal ob Gläubige befragt wurden, die an ein Weiterleben nach dem Tod glauben oder Atheisten, irgendwie verlor der Tod seinen Schrecken, wenn man sich damit befaßt hat. Auch wird durch das Buch bewußt, dass in den letzten Stunden oft noch Frieden geschlossen wird. Früher wurde in der Familie gestorben, heute gibt es dafür Hospitze. Ein Buch, das den Leser sehr viel Emotionen abverlangt. Es ist in 6 Hauptthemen aufgteilt, die sich dann wieder in Untertiteln gliedern. Ein Thema, das man sich in stillen Stunden zu Gemüte führen sollte.

(amazon.de und loveleyBooks)

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Kaufen

Freitag, Menaggio. Trump ist sauer auf die Dänen, weil sie ihm Grönland nicht verkaufen. Staatsbesuch abgesagt!

Gestern las ich, dass das Interesse an Grönland nicht neu sei: Schon im Jahr 1946 wollte Washington die an Bodenschätzen reiche Insel in der Arktis kaufen. Die Regierung unter Harry S. Truman bot Dänemark damals 100 Millionen US-Dollar (heute umgerechnet 1,3 rund Milliarden Dollar). Landkauf hat bei den USA Tradition: Zwischen 1803 und 1917 kauften sie Luisiana, Alaska, Florida, Kalifornien, Arizona und Virgin Islands – für die heutige Summe von rund 3,7 Milliarden US-Dollar (G. Steingart, 22.08.19)

Da fragt man sich, wann die Amerikaner anfangen die Luft zu kaufen, ist doch ein prima Soft-Rohstoff. Und wir entrichten eine Atemsteuer …

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Paradiso italiano

Mittwoch, Menaggio. Das ist eins dieser Treppenhäuser, wie man sie von vielen Spielfilmen kennt, unendlich tief und mörderisch dekorativ. Und irgendwann fliegt einer runter und bleibt in seinem Blut liegen – aufgeschlagen auf Art Deco Fliesen oder, wie hier, auf gold-türkis gemustertem Teppichboden. Tot wäre er trotzdem, es sei denn, es gelänge ihm im Abwärtsflug, sich an einer der Kugellampen festzuhalten, die von ganz oben bis ins Erdgeschoss herunterhängen.
Das Treppenhaus mit seinem weißen Schmiedeeisengeländer und dem Handlauf aus goldgelbem Wurzelholz ist nicht der erste Eindruck bei Betreten des Hauses. Kommt man durch die Tür, wird der Blick sofort gefangen genommen von der Aussicht auf die gegenüberliegende Seite. Nur kurz aufgehalten durch die gold- und türkisfarbenen Polstergruppen des Salons mit seinen Kronleuchtern und Kunstgegenständen, fällt er unweigerlich auf den Garten mit dem türkis gekachelten Pool und dahinter dem türkisblauen Comer See.
Dieser Durchblick, diese verblüffende Farbharmonie lassen die Vermutung aufkommen, dass sich auf einem der Sofas & Sesselchen kein Geringerer als Cary Grant, ins Gespräch mit Doris Day vertieft, lümmelt. Oder James Bond, seine Weltrettermission eben mal unterbrechend, um eine italienische Gespielin rumzukriegen, die sich in echt natürlich als KGB-Agentin entpuppen wird.
Die Dusche ist wie im Osten, fasst PM den fragwürdigen Zustand des Badezimmers zusammen. Das Frühstück auf der Seeterrasse und die Stille der Zimmer mit ihren bodenlangen doppelten Vorhängen ist dagegen wie im Himmel. Das ganze Haus duftet nach Kaffee, frischer Wäsche und Vanille. Es umarmt dich, sobald du es betrittst. Du läufst die Treppen hoch und runter (obwohl auch der Aufzug ein Erlebnis für sich ist) und willst nie wieder weg …

I

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Geheimnisse

Donnerstag, Konstanz. Wollt ihr mal sehen?, fragt er uns und zieht sich auch schon sein T-Shirt über den Kopf.
Wir sehen einen komplett von einem Wappen bedeckten Rücken. Das Tatoo muss schon älter sein, die Konturen sind verschwommen, die Farben längst nicht so klar wie die auf seinen Armen und Beinen, wo sich Symbole und Runen tummeln. Der Typ hat uns gerade einen 10-minütigen Vortrag über Familienwappen und Waffen, insbesondere die Funktionsweise von Hellebarden, gehalten. Seine zwei Söhne sind genauso sprachlos über so viel Faktenwissen wie wir. Er ist ein Mittelalterfreak, ich bin Fan von Annette von Droste-Hülshoff und PM möchte den Bodensee kennenlernen – es gibt mehrere Gründe, auf die Burg zu steigen.
Leider ist sie in schlechtem Zustand. Die Dielenbohlen schwanken und biegen sich unter unseren Tritten, die Fenster hängen voller Spinnennetze. Die 36 Zimmer besichtigen wir unbeaufsichtigt – was ist mit den Wappen und Bildern und den Originalhandschriften der Dichterin an den Wänden?
Die Burg ist in privater Hand, doch auch der hohe Eintrittspreis von 12,80 € scheint wenig zu helfen. Der obere Teil ist bewohnt – von wem? Der Kellner des Burgcafes legt bedauernd den Finger auf die Lippen: Ich muss schweigen, ich darf nichts sagen!, sagt er.
Aus Annettes Fenstern bzw. den Schießscharten des Burgturmes ist der Blick über die Stadt und den See wild und ergreifend. Hier wurde gekämpft, Politik gemacht, gebetet, gedichtet und gestorben.
Das Fürstenhäusle hat Annette 1843 vom Honorar der Erzählung Die Judenbuche, ihres zweiten veröffentlichten Buches überhaupt, ersteigert, für 400 Reichstaler. Darüber schreibt sie in einem Brief, der auch eingerahmt an der Wand hängt. Lange Freude hatte sie jedoch nicht mehr daran. Drei Jahre später erkrankte sie schwer, zwei weitere Jahre später, 1848, erlag sie ihrer Krankheit – in ihrem Zimmer auf der Burg Meersburg, die ich mit ihrer Geschichte und in all ihrer Unperfektheit so gern mag.

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Als Touri in Konstanz

Mittwoch, Konstanz. Das funktioniert alles dermaßen glatt, dass du glaubst, du bist in einer durchrationalisierten, durchorganisierten Anderswelt. Von der superästhetischen Lobby ins Parkhaus, vom Parkhaus in den 5. Stock ins Zimmer. Die Karte solltest du jetzt nicht mehr verlieren, sie sichert dir den Zugang zu fast allem, so auch zum Aufzug. Von oben sieht man auf das Verbindungsstück zw Ober- und Untersee, das komischerweise der Rhein ist. Stylische Restaurants und symmetrische Wohnblöcke – lauter Proras in klein – säumen das Ufer. Eine Etage höher bietet die anthrazit-weiße Dachterrasse den noch besseren Ausblick. Motorboote cruisen auf der glitzernden Wasseroberfläche, Segelflieger und ein Zeppelin auf dem Blau des Himmels. Hier ist die Welt wie von Weltexperten am Reißbrett entworfen, Optimierungsprozess abgeschlossen. Enten und Möwen sorgen für Urlaubsgeräusch, die Leute auf der Promenade sind gut gekleidet und glücklich. Sogar die Radfahrer halten respektvollen Abstand, vielleicht weil auf den asphaltierten Wegen immer wieder  Nimm Rücksicht oder Bitte Rücksicht steht. Später laufen wir über die Fahrradbrücke über den Rhein in die Altstadt. Der Domplatz und das Netz aus Gassen und Gässchen schön wie im Bilderbuch. Kein Gedränge wie in Tübingen, keine bellenden Ansagen wie in Eisenach. Die Menschen sind tiefenentspannt und tiefengeheilt. Sie sind das Produkt flächendeckender Veggie-Läden und -Restaurants, ungebleichter Wäsche und Naturkosmetik.

Es handelt sich um eine wohltemperierte, überaus wohlgenährte Stadt mit starkem Schweizer Einschlag, clean wie ein Blendaxlächeln.

Können hier revolutionäre Ideen entstehen?, sagt PM (er studiert gerade das Internet, wer sich alles für den SPD-Vorsitz bewirbt).

Hier ist es langweilig, sagt PM.

Veröffentlicht unter 2019