Dienstag, Tübingen. Das ZDF-Politmagazin Panorama hat auch schon gemerkt, dass es Parallelen und faktische Verbindungen zwischen IslamistInnen und Neonazis gibt.
Wie eine brandneue Erkenntnis wird die Thematik aufgerollt (am Neonazi und Islamist Sascha Lemanski), ebenso wie die historische Verbindung zwischen Nationalsozialisten und der Muslimbruderschaft im Jahr 1941 („Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion“, schwärmte Heinrich Himmler über den Islam).
Die Ideologie der Hamas nährt sich aus der Tradition der ziemlich genau 100 Jahre alten Muslimbruderschaft, die einst mit Hitler kooperierte, was Judenhass und -vernichtung anging. Als pan-islamisch ausgerichtete Organisation ist die Muslimbruderschaft heute nicht nur in allen arabischen Staaten, sondern in nahezu allen muslimisch geprägten Ländern vertreten.
Traditionell blumig verquast, jedoch eindeutig formuliert die Hamas-Gründungscharta von 1988 das Hauptziel: „Der Gesandte Gottes … sagt: ´Die Stunde (der Auferstehung) wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen. Die Muslime werden sie töten, bis sich der Jude hinter Stein und Baum verbirgt, und Stein und Baum dann sagen: Muslim, Oh Diener Gottes! Da ist ein Jude hinter mir. Komm und töte ihn.“ (S. 211, Artikel 7).
Wenn noch die sog. Linke samt ihrer TicToc-bildungsfernen Anhängerschaft zu kapieren anfangen würde, auf welchem Pfad sie sich bewegt: antisemitisch, misogyn, gewalttätig, fremdfinanziert von Katar und Iran und der international vernetzten Muslimbruderschaft, wäre einiges geholfen. Seit Gründung des Staates Israel halten sie am US-Imperialismus-Narrativ, am Opfernarrativ der Palästinenser/ der Hamas fest wie alte Opas, die von ihren Kriegsgeschichten nicht lassen können, die nicht merken, dass die Welt sich fundamental verändert hat und dass Religion nicht gleich Religion ist.