Januar eben

Donnerstag. Um 22.30 gestern Abend das „Amt“ verlassen, heute früh um 7.30 wieder rein – was stimmt nicht in meinem Leben?

J. hat seit einer Woche Chemo, hart und grausam. T. bleibt ruhig und macht das alles mit unendlicher Fürsorge und Liebe. Ich bewundere ihn, meinen wunderbaren Sohn.

Treffen mit Christiane im Meze. Bin so müde. So uninspiriert. PM kommt am WE nicht. Seine Mutter hat das, was mein Vater hatte. Seit zwei Tagen steht die Diagnose, aber er wusste es schon. Das Leben ist manchmal traurig.