25 km/h ist ein sehr schöner, entspannter, stellenweise lustiger Film. Auf die leise Art lustig. Deep genug, um nicht für einfach gestrickt zu gelten. Das sieht PM zwar anders, aber (heimlich) gelacht hat er auch.
Ich habe schon immer gefunden, dass Kinos, wie Klos, nach Männern und Frauen getrennt sein sollten: Rechts die Agententhriller, links die Beziehungskomödien/-tragödien. Anschließend trifft man wieder zusammen auf ein Glas Wein, wobei ein Thema vermieden werden sollte: Die gerade geschauten Filme. Nichts ist abtörnender als mündliche Inhaltsangaben von Filmen, die du selber nicht gesehen hast.
25 km/h ist ein Beziehungsfilm. Es geht um die Beziehung von zwei entfremdeten Brüdern und darüber hinaus ums Abhauen, um Selbstfindung. Ein Roadmovie auf Mofas mit je einer Prise Easy Rider, Verlorenem Sohn und Autobiografischem – fast jeder erkennt darin einen Teil von sich wieder.
Und, ja: Bjarne Mädel, Lars Eidinger und Franka Potente in den Hauptrollen!