Donnerstag. Inge Auerbacher hat heute vor dem Bundestag gesprochen. Gestern Abend war sie bei Markus Lanz. Sie ist frei von Allüren, beeindruckt durch ihre Ungezwungenheit. Sehr bewegend. Vieles von dem, was sie mir vor bald einem Jahr in unseren langen Zoom-Gesprächen erzählt hat, habe ich wiedererkannt. Abgesehen davon, dass ich mich freue, sie für mein neues Buchprojekt gewonnen zu haben, hoffe ich so sehr, dass ihre Worte dort aufgehen, wo der Antisemitismus wieder Wurzeln schlägt:
„Menschenhass ist etwas Schreckliches. Wir sind alle als Brüder und Schwestern geboren. Mein innigster Wunsch ist die Versöhnung aller Menschen. […] Zusammen wollen wir beten für Einigkeit auf Erden.“