Dienstag, Tübingen. Und gleich gehts wieder zurück.
Morgen sechs Stunden Deutsch. Ende Mai sind die Hauptschulabschluss-Prüfungen, und ich zittere mit meinen Jungs und Mädels, die allesamt Schulabbrecher oder MigrantInnen sind, genauso wie ich in Tübingen mit meinen wohlbehüteten GymasiastInnen um ihren Abschluss gezittert habe. Nur dass es jetzt um viel mehr geht. Nichtbestehen würde sie existentiell bedrohen. Sie haben nur noch diese eine Chance.
Nachmittags Schreibwerkstatt mit meinen JungautorInnen.
Bin in der Woche in Tübingen zur Ruhe gekommen. Luxusstatus: Keinerlei Verpflichtungen, nur Treffen mit Freunden und Familie, Kino („Die reichste Frau der Welt“, gespielt von der erstaunlichen Isabelle Huppert), meine wunderbare Erwachsenen-Schreibwerkstatt, Lesen und Schreiben.
Mit Ch. Gespräche wg. des neuen Buches, bei den JungautorInnen ist in den letzten Monaten schon wieder einiges an Texten entstanden. Ch. übernimmt wie gehabt das Layout und die Covergestaltung, das ist eine hoffnungsfrohe Perspektive.
Vorbereiten auf die PEN-Tagung im Juni (wen würde ich gerne kennenlernen? Was ziehe ich an? Was nehme ich mit? Wen besuche bei der Gelegenheit ich in Nürnberg?).
Pläne und Projekte. Ich liebe das.