Und dann passiert das Leben

Mittwoch. Hätte nicht sein müssen, der Film. Und ich hab noch meine arme Nachbarin überredet mitzukommen: Ulrich Tukur, Anke Engelke, ganz tolle Kritiken und so.
Da saßen wir dann, die Längen aushaltend, uns fragend, was diese überzogenen Klischees sollen. Am Ende auch noch der Tod, als passierte nicht sowieso schon viel zu viel Schicksal in den 1 1/2 Stunden (dauerfrustrierte Ehefrau, Rentnerdasein, Sohn-Beziehung, Unfall). Ich meine, als sei der Film nicht so schon depri genug. Etwas benommen kommen wir raus und hätten uns doch beide über etwas Erfreulicheres gefreut in diesen unfreundlichen Zeiten. Na, wenigstens gab es noch ein sog. Handbrot auf dem Weihnachtsmarkt, das kannte ich noch nicht. Schmeckt!