Mittwoch, Tübingen. Die hysterische Fixierung auf den Gaza-Konflikt und die absurd einseitige Positionierung auf die Seite der Terroristen / Palästinenser, die nebenbei auf der ganzen Welt Brandherde verursachen, zeigen besonders in Europa ein Phänomen: Neuerdings wird der latent schlummernde Antisemitismus (warum auch immer???) verbrämt hinter dem Schlagwort „Antizionismus“. Als sei das Umlabeln die Legitimation für den überall wieder hervorkriechenden Judenhass – vielleicht, um das Bewusstsein um den Holocaust und das nachhaltig schlechte Gewissen der Deutschen endlich und endgültig abzuwerfen, so à la „Die Juden sind selbst schuld“?
Mir macht das Angst.
Eine traurige, sehr pessimistische Analyse liefert Prof. Michael Wolffsohn im Gespräch mit Constantin Schreiber HIER: