Aussicht

Freitag, Tübingen. Aus dem hellen Grau des tief hängenden Himmels lösen sich die ersten Tropfen, schlagen mit platschendem Geräusch auf die Fenstersimse und zerplatzen in tausende Teile. GsD!, es regnet! Schon die ganze Nacht, und jetzt wieder. Die Flüsse füllen sich, die Schiffe fahren wieder, Wälder und Felder saugen das Wasser auf und speichern es bis zur nächsten Trockenheit.

Es reicht wenig, um mich in den Zustand der Freude zu versetzen. Der Panik auch. Heute vor 25 Jahren … jeder kann sich noch ganz genau an die Situation erinnern, wann, wo, mit wem, als die ersten Bilder auftauchten. Panik lauert überall. Warnungen, düstere Zukunftsprognosen aus kompetenten Mündern und Statistiken verströmen ihr Angstaroma. Regen. Tut. Gut.

Und gleich treffe ich mich mit meinem lieben T. und Baby Z.