Samstag. Oh no! Diane Keaton ist tot. Das ist wirklich ein Schlag. Die Reihe meiner ganz persönlichen, in diesem Jahr verstorbenen Heldinnen und Helden fing im Januar mit Oliviero Toscani an. Es folgten Marianne Faithful, Gene Hackman, und Val Kilmer. Brian Wilson von den Beach Boys ist nicht mehr da. Der visionäre Claus Paymann hinterlässt eine Riesenlücke. Ozzy Osborn hat meinen Musikgeschmack herausgefordert, Hulk Hoogan in Kindertagen meinen Sohn beeindruckt. Von Georgio Armani habe ich immer noch kein Kleid. Ihm folgte zwei Tage später Rick Davis von Supertramp. Das unabhängige Leben von Jane Goodel hat fast alle Frauen meiner Generation beeindruckt. Robert Redfords Tod im September ein ähnlicher Schock wie jetzt bei Diane Keaton. War er etwa nicht der schönste Mann der Welt? In Der Clou schmolz ich dahin, obwohl Redford der Jahrgang meiner Eltern war. Es gibt Helden, die dürfen einfach nicht sterben, die sind unsterblich. Wie Claudia Cardinale, die schönste Frau der Welt, die nur wenige Tage nach Redford von uns gegangen ist.
Ganz schlimm wird es eines Tages bei Mick Jagger. Daran darf ich gar nicht denken, so wie bei Davie Bowie: Sein Schwarzes Album habe ich nur ein einziges Mal gehört, am Tag, als sein Tod bekannt wurde. Danach nie wieder. Blackstar war sein Abschiedsgeschenk.
Dank an die tollen KünstlerInnen für ihre Inspiration über viele Jahre, für unvergessene Kino, Kunst- und Musikmomente. Rest in Peace, nun auch Diane Keaton.