Donnerstag, 1. Weihnachtstag, Tübingen. Ich treffe mich mit A. vor der Stiftskirche. Sie ist voll, die Predigt redundant (die Völker sehnen sich nach Vereinigung ohne Grenzen), dafür werden viele Lieder gesungen. Organist ist der phantastische Ingo Bredenbach, der die alten Mauern zum Beben bringt.
PM hat wirklich alles – Gans, Rotkraut, Klöße – in Eisenach vorgekocht und mitgebracht. Es geht ihm nicht gut, unser und besonders sein Leben ist zu anstrengend, außerdem ist er erkältet. Baby Z. freut sich am Paketeaufreißen. Alle freuen sich über ihre Geschenke, ich auch (der Strickmantel, den ich schon beim Zinser anprobiert hatte und dann nicht genommen …). L. schickt Fotos aus Österreich, ich vermisse sie. Wir feiern unter dem prächtig geschmückten Christbaum, der nun wirklich im Januar oder Februar abgebaut werden muss. T. und die kleine Z. übernachten hier, E. fährt zurück, weil der Hund nicht alleine bleiben kann. Ihre freundlichen Worte wärmen mir das Herz, ich freue mich, dass sie zu T., zu unserer Familie gehört.
Weihnachten ist schön.