Freitag. Er habe einen Degradierungsfetisch entwickelt, gesteht Christian Ulmen seiner Frau Coleen Fernandes.
Dieser habe ihn dazu angetrieben, immer weiter zu machen mit pornografischen Videos und erotischen Fotos mit ihrem Konterfei und Telefonsex mit ihrer Stimme.
Ulmen hat sich einen Krankheitsstempel verpasst. Ich glaube, unter dieser Krankheit leiden ziemlich viele Männer, und dazu brauchen sie nicht unbedingt das Internet.
„Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen und mich auf eine Art in meinem beruflichen Umfeld zu präsentieren, von der er wusste, dass ich sie schrecklich finden würde. Das gibt ihm ein Gefühl von Macht“, sagt Fernandes in einem am Donnerstagnachmittag (26. März 2026) kurz vor der Hamburger Demo gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen abgesetzten Instagram-Posting.
Es geht um Macht gegenüber einer starken Frau, der Ulmen sich nicht gewachsen sah. Nach der Devise: Wer stärker ist als du, den mach kaputt. Anstatt zu wachsen an dieser starken Frau an seiner Seite. Aber das würde ja bedeuten, sich selbst infrage zu stellen, was zwischen Egomanie und Unsicherheit schwankende Männer nicht fertigbringen. Lieber zerstören sie. Die Frau. Und die Partnerschaft, die nie eine war. Genau hier liegt die Chance der vor aller Öffentlichkeit Gedemütigten: aufzustehen, die Asche abzuschütteln und auf zu neuen Ufern.
Bitte alle Frauen Hand hoch, wer das kennt?
Oh wow!