Social Life

Freitag/Karfreitag. So eine angenehme Lesung vor einem so feinfühligen, lebendigen Publikum und darüber hinaus im Salon der phantastischen Reuter-Villa – davon träumt man! Gestern Abend, Gründonnerstag, durfte ich Lass uns über den Tod reden mit einem neuen Konzept vorstellen. Ich glaube, die Rechnung ist aufgegangen: Beiträge mit Tiefgang, und keiner hat sich keine Minute gelangweilt.
Anschließend Geburtstagsfeier bei B. und A. K., wo mir leider trotz superfreundlicher Menschen und hervorragender Bewirtung die Augen fast zufielen, sodass wir uns schon kurz nach Mitternacht verabschiedet haben.
Heute Mittag ruft meine Tübinger Freundin A. an, die über die Feiertage durch Thüringen reist. Spontan treffen wir uns zur Johannes-Passion in der Georgenkirche (bewegend) und anschließend zum Abendessen im Thüringer Hof, wo wir einen Premiumtisch in der Lobby bekommen;-)
Morgen ist die Hochzeitsfeier von F. und Th., und übermorgen, Ostersonntag, gehts ab nach Tübingen. Wir fahren mit dem Auto, PM muss ja Dienstag schon wieder zurück, während ich noch bleiben kann. Am Freitag fahre ich direkt nach Köln und hole das T.chen und das L.chen ab. Zwei Tage haben wir sie dann in Eisenach.
Danach ist erstmal Schluss mit social life.
Ich unterrichte gerade in drei Lerngruppen und lerne selbst so viel von meinen SchülerInnen, dass ich manchmal Probleme habe, mit freiem Kopf am neuen Buch weiterzuarbeiten. Kürzlich hat mir jemand vorgeworfen, ich sei immer so „fokussiert auf die Schreiberei“. Das finde ich lustig, wie soll es denn ohne Fokussiertheit funktionieren? Ich würde mich gerne noch viel mehr fokussieren, aber dann würde ich wohl am Leben vorbei leben.