Dienstag. Keine Ahnung, wie andere zu ihrem Urteil kommen. Ich kannte Charlie Kirk vor seiner Ermordung gar nicht. Bei Bernie Sanders hört sich das alles sehr viel differenzierter an als in einigen hysteriegeschwängerten Berichterstattungen, die ich gefunden habe. Und da Bernie ein Linker ist, macht er sich wohl kaum verdächtig, Kirks Wirken aus einer „rechtsextremistischen“ Ecke heraus zu würdigen.
Bemerkenswert auch H. Martensteins Artikel über die Niedertracht deutscher Medien in Bezug auf Kirk.
Ich wundere mich zunehmend, dass Kirks kontroverse Ansichten immer als Erstes in die Waagschale geworfen werden, so nach dem Motto: Bedauerlich, ABER …
Anständig fände ich es angesichts eines Toten / Hingerichteten, dass man zuallererst seinen vollkommen überflüssigen, ungerechten, hinterhältigen, schrecklichen Tod bedauert. Und betrauert.
Ob man es dann noch für nötig hält, ihn medial ein zweites Mal hinzurichten?
Ich versuche es da eher mit Sokrates‘ „Drei Siebe“ zu halten: Eine Geschichte, die du über einen anderen erzählst, sollte wahr, gut und nützlich sein. Wahr, gut, nützlich – nichts davon finde ich bei Hayali, Theveßen etc.pp. Dafür viel Selbstinzenierung und Dünkelhaftigkeit.
Mag ich nicht.