Harald Marteinsteins überfällige Rede im Schau-„Prozess gegen Deutschland“, eine Inszenierung am Hamburger Thalia-Theater. Hier im Wortlaut, dem nichts mehr hinzuzufügen ist.
Ach doch: Abzusehen ist, dass Martenstein jetzt in die rechte Ecke geframt werden wird von Leuten, die ihm, sorry, das Wasser nicht reichen können. Kann man andere Meinungen nicht einfach mal AUSHALTEN, ohne gleich um sich zu hauen? Viele Kommentare zu seiner Rede bestätigen ihn in jedem Satz.
Es ist nicht alles faschistisch, was rechts der CDU ist. Das hieße, den Faschismus zu relativieren. Dagegen unternimmt Martenstein eine historische Einordnung, falls das jemanden interessiert. Wenn sie hören, (Brand-)mauern (Denkmauern?) sollen fallen, erschrecken viele und fangen an zu schreien. Sie lassen lieber denken, und das lässt Martenstein ihnen nicht durchgehen.