Besprochen

Montag, im Zug. „Ja Hallo, Kilian hier, ich bin gerade unterwegs und wollte mal deine Meinung einholen. Du weißt schon, die Problemkollegin. Also, ich sehe mich langsam in der Rolle des THERAPIEHUNDES der Abteilung! Jeder weiß, dass ich für Kommunikation stehe, ich bin für freundlichen, quasi freundschaftlichen Austausch. Ja, danke, das tut gut! Ich finde es einfach SCHADE, dass sie wegen besagter Sache jetzt so um sich schlägt. Klar, für sie sieht es relativ scheiße aus. Die Situation ist relativ verfahren. Wir sollten uns jetzt alle darauf einigen, emotional runterzufahren. Was so ÄRGERLICH ist: dass manche einfach nicht in der Lage sind, die Dinge anzusprechen wie zivilisierte Menschen. Klar, ich versteh ja, dass sie ihren Frust schiebt. Erst heute Morgen habe ich mit ihr telefoniert, sie will mir jetzt nochmal alles zuschicken, aber darum GEHT es doch nicht. Ohne mich profilieren zu wollen, ich finde, wir sollten das nicht auf uns sitzen lassen. Sonst stehen WIR mit dem Rücken zur Wand. Richtig, richtig! Genauso sehe ich das auch. Der Frank übrigens auch. Ja, dann wünsche ich dir noch einen schönen Rosenmontag. Ich wollte das nur mal besprochen haben. Also, hau rein.“