Sonntag, Tübingen. PM angekommen. Abends ins Pan’s mit T., E. und Baby Z. Meinen tollen Wintermantel aus Italien / Diano Marina ausgefüht, hat das Potential zum Lieblingstück. Heute geht es wieder nach Eisenach zurück. Flaues Gefühl, Unsicherheit, bisschen Freude, bisschen Angst.
Ab Nov. wieder Unterricht in der Ziola, darauf freue ich mich uneingeschränkt.
- Diskussionen: Ines Schwerdtner kündigt Mieterhöhungen und Sanierungsstopp für die zu enteignenden Wohnungen in Berlin an. Im Klartext: Da man 16 Milliarden für die Entschädigungen benötigt und der Haushalt das nicht hergibt, müssen zinspflichtige Kredite aufgenommen werden. Die Mieten werden vollständig für den Kapitaldienst benötigt. Für Sanierungen und Reparaturen bleibt da nichts übrig, trotz der Mieterhöhungen. Also wird das Leben zugleich teurer und qualitativ schlechter? Ach du Scheiße, cooler Einstieg für die neuen Chiefs in Berlin.
- Wie unmenschlich und grausam kann ein Staat sein? Christina Pike hat in Tennessee die Todesstrafe überlebt. Nicht etwa, weil ihr Körper so widerstandsfähig ist, sondern weil deppige Ärzte auch nach mehreren Versuchen die Spritze falsch gesetzt haben. Statt in die Vene zu gelangen, hat sich das Pentobarbital ins umliegende Gewebe verteilt. Die arme Frau liegt seitdem in der Klinik, und die Verantwortlichen für das Desaster haben nichts Besseres zu tun als darüber zu sinnieren, ob man sie jetzt noch einmal hinrichten darf. Kann das wahr sein? Im Jahr 2026? In einem demokratischen Staat? Hört sich für mich an wie Taliban-Style.