Wochen Ende

Freitag, B.N. Beide Elterneinsätze am letzten Wochenende – der eine vor, der andere nach dem Eisenacher Straßenfest – machen 800 Kilometer in zwei Tagen … und Eisenach wird langsam sowas wie meine dritte Heimat.
Ab morgen hat PM Urlaub. Jetzt sind wir dran, endlich! Über Arbeit im „Amt“ und in der Klinik verlieren wir unsere eigene Sache manchmal aus dem Auge. Nicht übers Schreiben, das verbindet. Darüber reden wir, lesen den Text des anderen gegen, suchen zusammen nach Formulierungen … Inspiration statt Absorption …
Ich überarbeite gerade ein Manuskript, das eigentlich seit 6 Jahren fertig ist. Aber was damals fertig war, empfinde ich heute höchstens als Steinbruch. Zu viel ist passiert, ich schätze die Dinge anders ein, schreibe und denke anders, sehe viel mehr, lasse mir nichts durchgehen, das Hinsehen, und vor allem: der Glaube an das, was ich sehe, haben meinen inneren Regimechange ausgelöst.
Spannend und anstrengend gleichzeitig. Heute Abend gehen wir einkaufen, denn morgen – nach dem Geburtstagsbrunch bei A. und J. – kommt meine Lieblingsfamilie aus Köln. Ich freue mich, ich freue mich! Dagegen kann alles andere einpacken.