2021

Freitag, B.N. Regelkonform verabschieden wir zu viert, mit A. und J., das alte Jahr. Wir rekapitulieren die schönen Momente und schmieden vorsichtig gemeinsame Pläne für das neue Jahr. Vorsichtig freuen wir uns an den paar Raketen am Himmel trotz Raketenverbot. Auf der Straße ist vorschriftsgemäß niemand. Wir haben das Glas Sekt vergessen, auch das anders als sonst. Der Durchhänger am Ende ist nicht vorgesehen, kommt ungerufen und mit Wumms. Zu oft hat das verabschiedete Jahr mich mit Angst, Verunsicherung und dumpfer Langeweile, die dumpfe Tatenlosigkeit gebiert, schachmatt gesetzt. Wer neben sich steht, checkt nicht, was kommt oder kommen soll. In Kleinstschritten die Sache angehen. Heute kommt meine Kölner Lieblingsfamilie für zwei Tage zu Besuch: der beste nur vorstellbare Jahresanfang. Das Wichtigste, wichtiger als die eigene Person (ist immer gut). Ich wünsche uns einen fröhlichen Start. Ich wünsche mir Überblick beim Ringen um die richtigen Worte und bei der Angst vor falschen Worten. Ich wünsche mir ein gutes Gelingen.