Einfach sagen

Donnerstag, Eisenach. Wunderbar!
Tom Buhrow, seines Zeichens WDR-Intendant, thematisiert die Reputationsschäden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufgrund fehlender Staatsferne!
„Denn ich werde etwas tun, was in der medienpolitischen Debatte absolut unüblich ist: Ich werde einfach sagen, was ich denke.“
Schon der zweite Satz seiner bemerkenswerten Rede killt ein Tabu. Was sich bisher als verschwörungstheoretisch verdächtig gemacht hat unter der Schutzplane einer gesellschaftlich und journalistisch weitverbreiteten Schubladendenkeritis, ist ENDLICH in der medialen Chefetage angekommen:
„Wir brauchen einen gedanklichen Neuanfang. Ohne die typischen Selbstverteidigungsreflexe. Ohne Denkverbote!“
Einer spricht es aus, der über hinreichend Power und Potenzial verfügen würde, die Weichen umzulegen. Wenn da nur der Konjunktiv nicht wäre …