… mal wieder Abschied

Sonntag, B.N. Gleich werde ich in den Zug steigen, meine Tasche zwischen die Beine stellen und durch die Tür nach draußen sehen, in zwei Augen, die mir viel bedeuten, dann einen Platz suchen und vielleicht keinen finden, stehend oder sitzend mit Blick aus dem Fenster das Wochenende durchspielen mit seinen Highlights und seinen Zweifeln, ja die auch, während der Zug durch die Gegend brettert am schönen Rhein entlang durch das schöne Andernach und das schöne Bingen und soviel Schönheit macht ja auch ein bisschen müde und ich weiß nicht, was der Rest des Jahres – die Zukunft! – bringt, und das ist vielleicht das Denkwürdige daran, dass mir das nichts ausmacht.
Nicht länger auf die Nebengleise starren und Hauptsache kein Stillstand. Dem Unechten die Stirn bieten. Dem Echten das Herz.