Lesen

Dienstag, Diano Marina. Unstimmigkeit geklärt, hatte irgendwas mit Ernährungsproblemen und dem Essen nach 17 Uhr zu tun … Abends zu viert in unser Gartenlokal gegangen, Entspannung ohne negativen Nachhall, bin sehr erleichtert.
Morgengrauen von Philippe Djian gelesen. Sehr enttäuscht. Djian kann nicht mehr schreiben, kanns aber auch nicht bleiben lassen – so mein Gefühl. Vielleicht hat er auch einfach keinen Bock mehr auf einen nachvollziehbaren Plot und Sätze wie Gemälde wie in seinen frühen Romanen. Statt dessen kritzelt er irgendeine hanebüchene Story runter, leider auch noch aus der Sicht einer jungen Frau (welche Anmaßung), spickt sie mit abgehangenen Altherrenphantasien und ein bisschen Tabubruch (Inzest) und meint wohl, das wär’s wieder mal gewesen. Schade!
Da ist der Capri-Krimi Bleich wie der Mond von Luc Ventura eine andere Sache. Die ideale Strandlektüre, derweil ich eigentlich auf PMs Lektüre lauere: Going Zero von Anthony McCarten.    Keine leichte Kost, hab schon mal angefangen, muss mich aber noch gedulden, bis PM durch ist.
Ich genieße das kalte Wasser auf meiner Haut, das warme Solebad, die Sonne und die Ruhe. Könnte ewig so weitergehen …