Samstag, Tübingen. Wie wunderbar ist es, allein zu sein. Und wieder zuhause. Der Urlaub klingt in mir nach als leichte Melancholie und Schmerzlosigkeit und Ruhe. Ich arbeite. Das Interview mit Elena Uhlig möchte ich bis Montag fertig haben, anschließend das mit Betty BBQ. Arbeit tut gut, auf dem Hintergrund dieses raren Gefühls von Einssein mit sich und der Welt.
PM ist schon wieder in Eisenach. Am Donnerstag, direkt vor unserer Abfahrt, hat er das Bild gekauft. Während die Händlerin es in Luftpolsterfolie verpackt, sagt sie mit einem Lächeln: Ligurien reist jetzt nach Deutschland. Nun steht es also im Wohnzimmer in Eisenach und muss noch gehängt werden. Die Pflanzen, die PM vor dem Urlaub gesetzt hat, sind alle angegangen, tragen sogar schon Blüten. Wir haben in Eisenach ein kleines Paradies. Kann ja nichts schaden, sich mit Blumen, Bienen und Vögeln zu beschäftigen … wir werden noch viele Inputs brauchen, es uns anzueignen.
Komisch ist es ohne PM, besonders nach der intensiven gemeinsamen Zeit in Italien. Das war auch ein bisschen wie im Paradies. Das wirkt nach. Fühle mich inspiriert von Sonne und Harmonie und von ihm.