Das Runde muss ins Eckige

Montag, Tübingen. Spanien ist Weltmeister. In der 106. Minute fällt das erste und einzige Tor (Torres)! Tolles Spiel, Tränen bei den Argentiniern, Freudensprünge bei den Spaniern. Yamal umarmt Messi, ein schönes Bild.
Und dann marschieren der mächtigste Mann der Welt und Fifa-Präsident Infantino ins Stadion. Vergessen sind vorübergehend Skandale und Spanienschelte. Trump und Infantino überreichen die Silbermedaillen (Messi in Tränen aufgelöst), und die Goldmedaillen an die Sieger. Küsse auf den Pokal, die spanische Königsfamilie gratuliert, aus einer Kanone schießt goldenes Konfetti vor dem riesigen Goldpokal.
Die WM ist vorbei. Am Anfang habe ich gelernt, das Curacao ein Land ist und dann erst farbgebende Zutat für meinen Lieblingscocktail Swimming Pool. Heute, am Schluss, habe ich zum ersten Mal ein ganzes Spiel alleine angesehen. Draußen lassen SpanierInnen und Spanien-Fans Raketen krachen, ich habe viel gearbeitet und geh jetzt schlafen.