Alles wird gut irgendwann

Samstag, Tübingen. In Frankreich und Spanien geraten die Brände außer Kontrolle, Spahn fliegt aus dem Amt wg. Leihmutterschaft, deren Legalisierung er selbst (zum Glück) immer abgelehnt hat, Kanzler Merz labelt die verbleibenden Minister um, die fehlende Kompetenz (Linnemann als Gesundheitsminister?) durch große, teure Beraterstäbe ersetzen werden, Trump ist dabei, mit Saudi Arabien, konkret, dem Mörderprinzen, einen Atomdeal zu schließen (mir wird übel) und öffnet damit das Tor zum nuklearen Wettrüsten in der Region.

Und die unwissende, aber interessierte Bürgerin sitzt am Schreibtisch und schreibt ihren nächsten Roman (Schule, Corona, Digitalisierung), obwohl der vorherige (Obsession, Dreiecksgeschichte, Selbstfindung) noch nicht verkauft ist.

Die Sonne scheint, der blaue Himmel über peaceful Tübingen spiegelt sich im Neckar. Ich treffe mich mit FreundInnen und meinem lieben T., und dann gehe ich wieder nach Hause und arbeite weiter.

Ich ziehe mir die Decke über den Kopf, an den Seiten dringen Informationen ein, die ich nicht ändern kann, und fokussiere mich. Das kann ich.