Dienstag. Dieser Krieg wird immer dreckiger. Sofern er das nicht von Anfang an war und die Details nur zu spät bekannt werden.
Ukrainische Kinder aus SOS-Kinderdörfern wurden nach Russland verschleppt, offenbar unter dem Deckmantel des russischen Verbands – mein Gott, da ist jedes weitere Wort falsch und überflüssig.
Es gibt sowieso niemanden, der diesen Angriffskrieg befürwortet. Auch international gibt es keine Unterstützer, nur Länder, die sich mit der öffentlichen Verurteilung zurückhalten. Politik ist das Handeln nach interessegeleiteten Strategien. Mit Moral oder Werten hat das nichts zu tun, oder nur sehr wenig. Auch die sog. feministische Außenpolitik der dt. Außenpolitikerin – heuchlerischer Höhepunkt vorgeblich werteorientierter Direktive – ist nichts als geopolitische Strategie, sonst würde es keine Waffenlieferungen an islamistische Diktaturen wie Saudi-Arabien, Katar oder die Emirate geben, die Frauenrechte mit Füßen treten und die jemenitische Bevölkerung seit Jahren mit einem blutigen Krieg terrorisieren und dahinschlachten.
Umso mehr brauchen wir dringend eine friedliche Lösung, die das Sterben auf beiden Seiten beendet. Diplomatie und Gespräche statt Waffen statt Aufrüstungsspirale statt Kriegshetze. Darauf setze ich mit der Teilhabe am Manifest für Frieden, m.E. das Einzige, was in dieser grausam verfahrenen Situation noch Sinn macht.