Donnerstag, Diano Marina. Auf unserem Balkon mit Blick auf das dunkle Meer oder auf dem Balkon über uns, dem von A. und J., diskutieren wir über Gott und die Welt. Über Impfschäden und die mangelhafte Kommunikation zwischen Gesundheitsministerium und Bürgern während der Pandemie und über die fahrlässige Verurteilung von Impfkritikern und ihr Framinig in die rechte Ecke (beliebtestes Mittel, um mundtot zu machen, wie ja auch mit Kritikern der Russlandsanktionen verfahren wird). Von den Medien ganz zu schweigen, die sich eigentlich entschuldigen müssten ob ihrer kritiklosen Parteinahme für sämtliche staatliche Maßnahmen anstelle kritischer Neutralität, die aber zur Selbstreflexion gar nicht mehr fähig sind.
PM, der sich, selbst viermal geimpft, immer kompromisslos für das Impfen ausgesprochen hat, ist erschrocken über die nicht unerhebliche Zahl von Geschädigten, die unter den Langzeitfolgen durch das Impfen genauso leiden wie die Langzeitgeschädigten durch eine Coronaerkrankung. Statistiken auszuwerten ist schwierig, auch weil die Interessenlage schwierig ist. Corona wird im Herbst zurückkommen, da ist sich PM sicher. Aber die Fehler der vergangenen zwei Jahre wird man nicht wiederholen, sprich die Alten einsam und alleingelassen sterben lassen und die Kinder zuhause einsperren. Überhaupt die Kinder und Jugendlichen: In Heerscharen hat man sie zum Impfen getrieben, „aus Rücksicht auf eure Großeltern“. Moralische Gründe statt medizinische: Impfen für die Anderen! Einen größeren Blödsinn gibt es kaum. Wer sich impfen lässt, tut das für sich selbst, wer Maske trägt, tut das für sich selbst, und nicht aus Angst um andere.
Die Aufarbeitung sollte noch kommen, sagt PM.