Stramm antisemitisch

Mittwoch, Tübingen. Die Linke zeigt Haltung: Stramm antisemitisch. Man schaue nach Connewitz – ein Nest von Antisemiten, das sich selbst für antifaschistisch hält und Palästinenser für Opfer des US-Imperialismus. Opfer, die misogyn, mordend, plündernd, messernd und Kopf-abschneidend die Welt verunsichern, fett finanziert von Katar und Iran. Ganz zu schweigen davon, wie sie ihre eigene Bevölkerung behandeln: Als hungernde, elende Schutzschilde, abgeschnitten vom o.g. Geldfluss.

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Einfach einfach

Dienstag, Tübingen. In Niedersachsen hat das KuMi gestern beschlossen, das schriftliche Dividieren aus dem Lehrplan zu streichen – zu schwer für die Youngsters. Mich macht das unendlich traurig. Zu oft habe ich in der Regelschule in Eisenach die Erfahrung gemacht: Herausfordernder Lernstoff holt die Jugendlichen ab. Motiviert sie und macht sie stolz, wenn sie es geschafft haben. Zu oft habe ich erlebt, dass ein Lernbegleiter (unterstützt  Kinder mit Entwicklungsstörung, die im Unterricht aber oft die tollsten Gedanken entwickeln) mir ein Handzeichen gemacht hat, die Aufgabe sei zu schwer für diese als Hauptschulklasse „eingekurste“ Lerngruppe. Es war nie zu schwer! Sie haben

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Lesereise

Sonntag. Heute starte ich meine Lesereise mit ein paar Tagen Vorspann in Tübingen. Die Katastrophenmeldungen über das ach so schreckliche Winterwetter erweisen sich wie üblich als Panikmache: Herrliche Sonne, knirschender Schnee, ein paar Minusgrade. Ich setze auf die von Schneeflocken leider sehr leicht irritierbare Deutsche Bahn und hoffe, dass ich am Abend gut ankomme. Für die katastrophale Verbindung zw. Tübingen und Stuttgart, die ja zu 98% nicht funktioniert, hat Boris Palmer eine Lösung durch Fahrplanänderung ersonnen, sie bei der Bahn eingereicht, und voilà, ab Ostern soll sie konstruktiv umgesetzt werden. Muss erst der Bürgermeister kommen, um der lahmen DB-Führungsriege Beine

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KünstlerIn und Werk

Samstag. Brigit Bardot ist tot. Die Nachrufenden schwanken: Zwischen eher Bewunderung für das einstige Sexsymbol oder Empörung wegen ihrer fremdenfeindlichen Rechtsaußen-Gesinnung? Ich habe mich nie mit BB beschäftigt, kenne nur den Gossip aus der Friseurpresse, die ich 1 x im Monat konsumiere: dass sie Tiere den Menschen vorzog und mit ihrem Sohn weniger als nichts anzufangen wusste. Ihre Autobiografie wird jetzt häufig zitiert: Die Bardot habe ihre Schwangerschaft als „Tumor“ erlebt und ihrem bedauernswerten Sohn den Titel „Gegenstand meines Unglücks“ verliehen. Immerhin erkennt sie: „Ich bin nicht dafür geschaffen, Mutter zu sein. Ich bin nicht erwachsen genug.“ Ein wahnsinnig verletzendes

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Geschichte braucht Geschichten

Montag. Immer noch und immer wieder gibt es sie, die richtig guten Filme. Mit Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße hat sich Wolfgang Becker von der (Film-)welt verabschiedet. Ein Jahr nach seinem Tod kommt sein letztes Werk fast genau zum ersten Todestag in die Kinos. Einmal mehr glänzt Charly Hübner in dieser tiefgängigen Ost-West-Komödie. Die ganze Riege toller SchauspielerInnen ist vertreten. Jürgen Vogel phantastisch in einer ganz kleinen Rolle, Christine Paul sowieso, Daniel Brühl, die skurrile Eva Löbau, Peter Kurth, Thorsten Merten, Leon Ullrich … Statt auf Klamauk setzt der Film auf witzige Wortwechsel, einen wunderbaren Soundtrack und liebevolle Interieurs: In

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Donnerstag. Fertig. Ein Roman, diesmal. Der Plot entspringt einem Satz aus der Vergangenheit. Und nu? Weitermachen. Weiter. Das nächste Projekt hat sich ja doch schon ins Gehirn gefräst …

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