Der interessanteste Teil der Biennale ist, wie ich finde, nicht in Giardini oder Arsenale, sondern in den alten Palazzi über die ganze Stadt verteilt. Hier eine Videoinstallation über Weiblichkeit und Geburt:
WeiterlesenKategorie: 2026
2026
Wasser
Freitag, Venedig. Wenn es in Venedig schüttet, dann richtig. Überall Wasser, oben und unten. Viel, viel Wasser. Bei Peggy Guggenheim ist es trocken. „Frau P. im Süden“ ist PMs Favorite, meiner der Modigliani
WeiterlesenIst alles so schön bunt hier
Donnerstag, Venedig. Burano ist Venedig in putzig:
WeiterlesenGlasperlenspiel
Mittwoch, Venedig. Murano mit dem Schiffchen. Wunderschöne Insel, viel gelaufen, gestaunt. Glasfabrik besichtigt ohne zu kaufen. Ach doch, Mitbringsel für die Lieben.
WeiterlesenBiennale
Dienstag, Venedig. Das Vaporetto fährt uns raus in die Giardini della Biennale. Es regnet, die Wellen platschen bis in die morschen Haustüren hinein. Abenteuerlich, und von einer wilden, bedrückenden Schönheit. Zuerst habe ich Angst, dass ich mich langweile. Wenn sich „Sexuelle Obsession“ in einem Penis, der in einem roten Highheel steckt, zeigen soll, bin ich raus. Wenn an einem Stand Babypuppen in verschiedenen Hautfarben und mit verspiegelten Sonnenbrillen auf den Näschen verliehen werden, und ältere Frauen sich mit so eine Puppe im Arm entrückt lächelnd niederlassen und auf ihre Emotionen warten, dann bin ich auch raus. Bei dem singenden weiblichen
WeiterlesenVeni, vidi …
Montag, Venedig. Nach Venedig mit dem Auto – Stress pur. Voll. Laut. PMs Laune am Boden. Aber dann: Der Canal Grande, die vielen Sprachen, die Gerüche, die Gassen und Gässchen und nach langem Umherirren mit GoogleMaps: Der von Lichtern gesäumte Markusplatz… Das ist alles echt! Erste Impressionen Blick aus unserem Fenster
WeiterlesenMoralische Asymmetrie
Sonntag, Diano Marina. Ich gebe Konstantin Schreiber recht: Die Tatsache, dass der Spiegel niemals ein vergleichbares Cover mit Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Berliner Linke, aufs Cover bringen würde unter der Schlagzeile „Die gefährlichste Frau Deutschlands“, zeigt eine Asymmetrie in der moralischen Dramatisierung.
WeiterlesenAusgang
Dienstag, Diano Marina. Ich blicke ziemlich viel nicht. Vor allem, was Geographie, Himmelsrichtungen, Straßen, lange Gänge und Korridore, Türen, Ein- und Ausgänge angeht. (Ganz alter Horror: Schwimmbäder.) Aber ich komme immer an.
WeiterlesenUnterwegs
Sonntag, Diano Marina. Ankommen in unserem Lieblingsurlaubsort ist wie nach Hause kommen. Das Hotel, die Menschen, das Meer lösen eine ganz wilde, fröhliche Freude in mir aus. Heimat, so viel zu meiner dauerunbeantworteten Frage, hängt (für mich) mit Orten zusammen. Die innere Heimat, das Schreiben in meinem Fall, was ja praktischerweise überall geht, reicht mir nicht. Es ist vielleicht die wichtigste Heimat, aber nicht die einzige. Heimat können auch familiäre Orte sein. Zu wissen, dort haben die Großeltern gelebt, dort hat die Mutter auf der Flucht aus einem brennenden Haus die verkohlte Bibel gerettet, die jetzt noch in meinem Bücherschrank
WeiterlesenLebensspuren
2026, 2025, 2013
Weiterlesen