Freitag. Bald gehts los. Zuerst Tübingen, wenig später Bella Italia und unser geliebtes Diano Marina. Heute Nacht das beste Angebot ever mit sehr, sehr schlechtem Gewissen abgesagt: Eine Schule mit Potential und ein toller Schulleiter, dessen visionäre Kraft ich manch anderer Schulleitung wünschen würde. Schlichtweg die Lehrkräfte fehlen, um seine Visionen durchzusetzen. Und nun breche ich auch noch weg. Aber es wäre fast ein volles Deputat, dann wär ich wieder genau da, wo ich vor zwei Jahren aufgehört habe. Ich möchte nur noch projektbezogen arbeiten, ansonsten an meinen beiden angefangenen Manuskripten weiterschreiben. Nur bei der Ziola steige ich ab Oktober
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Zeit und Blumen
Donnerstag. Eine bezaubernde Absolventenfeier im Schulungshaus Ziola, Blumen, viele Tränen, Ermutigendes, wohltuende Würdigungen, neue Kontakte. Beschwingt nachhause gelaufen, die Blumen im Arm, unterwegs Th. getroffen, angedachte Planung des historischen Treffens im September (Ulf Merbold & Katja Wolf, mehr sag ich noch nicht) mitten auf der Straße, die Einkaufstasche in der Hand, Ideen-Blitzgewitter in ihren Augen: Wir könnten doch … der großen Saal im AWE-Werk … frag sie mal, na das wär’n Ding! Zeit macht kreativ. Zeitmangel schnürt wie ein Korsett. Meine Gedanken weiten sich gerade. Ich habe Zeit. Begreife es nur noch nicht.
Weiterlesen„Affentheater“
Die Brandmauer ist gescheitert. Die AfD ist hinter der Brandmauer durch Ausgrenzung, durch Redeverbote, durch den Ruf nach Parteienverboten immer stärker geworden.“ Ich finde es völlig unproblematisch, dass man in einer parlamentarischen Situation, wo die AfD so stark ist, mit ihr solche Gespräche führt. “ Gespräche hat es bisher nicht gegeben. Das hat auch damit zu tun, dass wir aktuell gar nicht im Bundestag sind. Wären wir im Bundestag, würden wir aber nicht dieses Affentheater aufführen, was gerade Grüne und Linke zelebrieren: Die verzichten auf einen Untersuchungsausschuss zur Spahn-Masken-Affäre, weil sie diesen Ausschuss nur mit AfD-Stimmen einsetzen könnten.“ Fazit: Man
WeiterlesenDank für schöne Rezi
Diana182vor 16 Tagen Was wirklich zählt In einer Welt, die oft von Krisen, Unsicherheit und Umbrüchen geprägt ist, wirkt das Buch „Was wirklich zählt“ wie ein Lichtblick – ein vielstimmiges, ehrliches und inspirierendes Buch, das Mut macht, ohne zu beschönigen. Es ist keine theoretische Abhandlung über Resilienz oder Glück, sondern eine Sammlung echter Stimmen: persönliche Geschichten und Gedanken von Menschen, die wissen, was es heißt, Herausforderungen zu durchleben – und zu überwinden. Die Vielfalt der Gesprächspartner ist dabei eine der großen Stärken des Buches: Von der Dragqueen Betty BBQ über den renommierten Klimaforscher Mojib Latif bis hin zur Holocaust-Überlebenden Inge
WeiterlesenSave the DateS
Der Kalender füllt sich:-) Nächste Lesetermine: 18. August 2025 auf dem Leonberger Strohländle 27. September 2025 auf dem Tübinger Bücherfest
Weiterlesen38 Grad
Mittwoch, Tübingen. Meine Dachwohnung bei 38 Grad – ich bewege mich Slow Motion und gehe nicht raus. Auf die Weise habe ich die Steuer gestern erledigt. Danke, Du verrückte Sonne! Wie Bücher dir manchmal im richtigen Moment zufallen, entdecke ich Eheleben von Sergio Pitol in meinem Bücherregal, unberührt. Es knackt ein bisschen beim Aufschlagen. Mich in die Waagerechte bringen und lesen, das schaffe ich gerade noch: Unglückliche Ehefrau als Widersacherin ihres untreuen Ehemannes, der immer reicher und mächtiger wird, indem er riesige Waldflächen roden und Hotelanlagen drauf errichten lässt. Die Ursachen für Klimawandel im Romanplot konkret gemacht. Aber wen interessiert
WeiterlesenSnow am Morgen
Sonntag. Interessant, wer mit wem nicht kann oder sogar verstritten ist. Ich weiß davon nichts und habe sie alle zusammen eingeladen. War trotzdem ein lustiger und erhellender Abend. Wenn früh morgens immer noch der Grill glüht, die Flaschen verhalten klappern und unter dem heller werdenen Himmel fünf Restkräfte, wie PM uns ganz liebevoll tituliert, Snow von den Red Hot Chili Peppers mitsingen, dann haben wir alles richtig gemacht.
WeiterlesenEisen im Feuer
Zoom-Konferenz mit der Landeszentrale für politische Bildung – Telefongespräch mit einer politischen Stiftung – Gespräch mit einer Kunstschule. Nächste Woche soll es konkreter werden. „Junge Texte aus Eisenach“ hat also ein paar Eisen im Feuer. Wäre zu schön, wenn das Projekt über die Stadtgrenzen hinaus Würdigung erfährt. Es gibt Anfragen, sich einige der JungautorInnen für andere Veranstaltungen „auszuleihen“. Aber bitte doch!
WeiterlesenSchlussakkord
Freitag. Unsere Lesung gestern: eine kleine Erfolgsgeschichte. Die anschließenden Fragen aus dem Publikum sind für die JungautorInnen eine neue und ungewohnte Situation. Interessant auch das Zusammenspiel von den Jungs und Mädels der Goethe-Regelschule und den jungen Erwachsenen von der Ziola GmbH. Das Grillen & Quatschen bei uns im Anschluss tut uns allen gut. Als ich ihnen erzähle, dass ich an der Regelschule aufhöre (an der Ziola GmbH mache ich weiter), sind sie bestürzt. Das tut mir leid. Aber wenn sie wollen, können wir uns in der Schreibwerkstatt wiedersehen, die ich ab August anbiete. Vorgespräche gab es schon in zwei möglichen
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