Endspurt Lesung

Donnerstagmorgen. Wird doch noch nix mit dem Loslassen. Die Kartoffeln stehen auf dem Herd.  Gleich das vorbestellte Fleisch (11x Schwein und 5 x Rind, 2 x Vegetarisches), Kuchen und Brötchen abholen. Salate machen, Tische rausstellen. Gegen 13 Uhr die Jungs und Mädels – meine JungautorInnen – am Treffpunkt abholen. Heute Lesung „Junge Texte aus Eisenach“ in der Stadtbibliothek. Das Wartburgradio ist auch dabei. Das Handy bimmelt, hoffentlich sagt jetzt keiner ab! Anschließend wollen wir alle zusammen bei uns grillen. PM kommt extra früher nach Hause – GsD!!! Bin nervös & freu mich. Ich bräuchte dringend mal wieder einen faulen Tag

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Loslassen

Mittwoch. Wow!, wenn dieses ELLE-Horoskop nicht passt: Plötzlich ist alles ganz leicht. Was Sie jetzt loslassen, kommt in anderer Form zurück. Und das, woran Sie festhalten, wird endlich wirklich Ihres – fast wie von selbst. Großartig! Heute mein letzter Arbeitstag an einer gewissen Einrichtung, die ich nur noch von außen sehen möchte! Yeah!

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Dank für schöne Rezi!

Pressestimmen „berührend ehrlich [. . .] wohltuend und nachdenkenswert!“ (tv sehen und hören) „Vielschichtige, berührende, persönliche Geschichten, in denen bekannte und interessante Menschen von einschneidenden Erfahrungen berichten. Ermutigend und gut zu lesen.“ (ekz. bibliotheksservice) „Wunderbares, berührendes und authentisches Buch [. . .] Ein sehr spannendes, tief berührendes und bezauberndes Buch, das nachdenklich stimmt, aber auch sehr viel Hoffnung und Zuversicht verbreitet. Eine absolute Leseempfehlung.“ // „Für viele Leserinnen und Leser kann das Buch eine wertvolle Begleitung sein – ein stiller Begleiter, der Mut macht, inspiriert und zeigt: Es gibt immer Wege, neu zu denken.“ // „Eine inspirierende Lektüre [. .

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Vorgewarnt

Montag. Setzt die US-Bombardierung radioaktive Strahlen frei? Wann erreicht die Strahlung Deutschland? Supidupi, es gibt ein neues Brett, dass wir vor den Kopf  geknallt kriegen: Hauptsache der Hysterielevel bleibt oben, Hauptsache Panik verbreitet. Doch der Iran war vorgewarnt! Bevor die US-Megabombe GBU-57 über der unterirdischen Atomanlage Fordo abgeworfen wurde und amerikanische U-Boote 30 Marschflugkörper auf die  Anlagen Isfahan und Natans feuerten, hatte Washington die iranische Regierung über die Angriffe informiert. So konnte im Vorfeld das Uran evakuiert werden – Satellitaufnahmen von Dutzenden LKWs in Fordo belegen diesen Vorgang. Fazit: Bei der sog. Operation Midnight Hammer wurde keine Strahlung freigesetzt. Wie

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Dank für schöne Rezi!

metamorphose Veröffentlicht am 15.06.2025 Von Brüchen, Mut und neuen Wegen Was gibt uns Halt, wenn das Leben wackelt? Was bringt uns durch die stürmischen Zeiten, wenn nichts mehr sicher scheint? „Was wirklich zählt“ geht genau diesen Fragen auf den Grund – und zwar nicht theoretisch, sondern ganz lebensnah und persönlich. C. Juliane Vieregge versammelt in diesem Buch 18 Stimmen – und jede davon ist einzigartig. Da berichten Menschen unterschiedlichster Herkunft, Altersgruppen und Berufe von ihren tiefsten Krisen, von mutigen Entscheidungen, Verlusten, Neuanfängen und vor allem von der Hoffnung, die sie nie aufgegeben haben. Genau diese Vielfalt ist die große Stärke des

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Selbstgeerntet

Die erste eigene Ernte eingefahren: Kohlrabi, Frühlingszwiebeln und Petersilie aus dem Hochbeet. Ein Kohlrabi ist uns aber zu schade zum Essen: Die anderen müssen dran glauben … Fertig! Lecker! Und alles Bio!

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Israel-USA-Iran – ein Versuch

Sonntag. Das Iran-Abkommen von 2015 ist als gescheiterter Versuch anzusehen, die militärische Nutzung des iranischen Atomprogramms zu verhindern und im Gegenzug die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran wieder aufzunehmen. Unterzeicher des Abkommens waren die P5+1 Staaten China, Frankreich, GB, Russland, USA und Deutschland. Das Ziel, also die Sicherstellung, dass das iranische Atomprogramm ausschließlich friedlichen Zwecken dient, sollte durch Reduzierung der Anzahl von Zentrifugen, Begrenzung der Uranvorräte, internationale Inspektionen und Kontrollen gewährleistet werden. Der damalige Außenminister Steinmeier lobte das Abkommen als „Beitrag zum Weltfrieden“. Er und die übrigen Unterzeichner ließen sich nicht von den Einwänden des israelischen Premierministers Netanyahu beirren, der

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Besuch

Donnerstag. Die zwei, die mich am Nachmittag besuchen, erzählen von ihrem Fantasyuniversum, von der Schule, vom „System“, dem es zu entkommen gilt. Eine kannte ihren Vater nicht, bevor sie nach dem Tod der Mutter zu ihm kam, die andere lebte eine Zeitlang vor dem Vater versteckt. Von der Angst, ins „System“ zu geraten, in die staatliche Fürsorge, sprechen sie immer wieder. Nach meinen 2-jährigen Eindrücken habe ich allerdings ein sehr positives Bild von diesem System und von den Jugendlichen, die dort integriert sind, doch es scheint sinnlos, Ängsten zu widersprechen. Viele werden geschlagen, aber man sagt es niemanden, sagt die

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