Dienstag. Wenn die Verkäuferin Tomoka aus Tokio oder der Buchhalter Ryo mehr oder weniger zufällig in der Bücherei des Gemeindezentrums landen, treffen sie unweigerlich auf Frau Komachi. Sie sitzt hinter ihrem Tresen und filzt kleine Gegenstände, wenn sie gerade nichts zu tun hat. Doch kaum bittet ein Kunde nach Beratung, ist sie voller Aufmerksamkeit. In Sekundenschnelle hat sie die richtigen Bücher für die richtige Lebenslage ausgedruckt und überreicht sie mitsamt einem kleinen, gefilzten Gegenstand aus ihrer Schublade. Ohne große Worte weisen Frau Komachis Bücher und der Filzgegenstand in eine neue, ungeahnte Richtung, und wie durch ein Wunder löst sich der
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Gute Nachrichten
Montag. Vormittags fast zweistündiges Telefoninterview mit der FLOW. Die gründliche Vorarbeit hat sich ausgezahlt. Trotzdem immer diese Nervosität, nicht das Richtige zu sagen, und dann ist es zu spät … Nachmittags erfahre ich, dass die TV Hören und Sehen nächste Woche eine Buchempfehlung für „Was wirklich zählt“ abdruckt. Das Interesse an den 18 Hoffnungs-Geschichen scheint sich allmählich aufzubauen 🙂 Die BRIGITTE bringt im Juli-Heft ein Dossier zum Thema „Postiv bleiben“ mit einer ausführlichen Buchrenzension von „Was wirklich zählt“ 🙂 🙂 Und last but not least hat mir die liebe Dorle eine ganz liebenswerte Buchempfehlung bei Thalia geschrieben & geschickt! 🙂
WeiterlesenFamilientag
Sonntag. Familientag. Viel Essen, viel Vorbereitung, viele liebe Menschen. Familie ist schön. Mein lieber T. extra aus Tübingen angereist. Nächstes Jahr zur selben Zeit am selben Ort – bei uns in Eisenach.
WeiterlesenWartburgradio
Donnerstag. Interview beim Wartburg-Radio. Tolles Gespräch mit Djuana Mannel. Inhaltlich und auch sonst hat es gematcht, sodass die Anspannung völlig verschwand. Manchmal liegt mir das Herz zu sehr auf der Zunge. Muss vorsichtiger werden.
WeiterlesenIn einem Zug (Daniel Glattauer)
Donnerstag. Wie eine lange, gute Ehe funktioniert, will doch jeder wissen. Ich natürlich auch. Also her mit dem neuen Glattauer! ‚In einem Zug‘ ist doppeldeutig: Der Schriftsteller Eduard Brünhofer sitzt im Zug nach München einer Frau gegenüber, die ihn auszufragen beginnt und gar nicht mehr aufhört. Sie ist Psychotherapeutin und möchte dem Geheimnis seiner guten Ehe auf die Spur kommen. Je indiskreter ihre Fragen, desto widerspenstiger, aber auch nachdenklicher wird Eduard. Stimmt wirklich alles, was sie sich gegenseitig erzählen? Die Überraschung kommt am Schluss. Der Autor erzählt von Ehe. Seine Definition: „Das Programm, das zwei Menschen, die zusammenleben, miteinander zu
WeiterlesenVincent, Silvio oder Giovanni?
Und hier noch was Schönes:
WeiterlesenZusammenfassung
Eigentlich weiß es ja jeder (der/die es wissen will), aber so auf den Punkt gebracht, da kann ich nicht widerstehen:
Weiterlesen(A)social Media
Mittwoch, Tübingen. Social Media nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Gespräche deswegen mit dem Verlag, mit Freundinnen. Die meisten sind auf Insta. Da bin ich bisher nur angemeldet, sozusagen ohne Aktivitäten. (Daniel Glattauer, dessen neuen Roman In einem Zug ich gerade mit höchstem Vergnügen lese – 5 Sterne! – nennt sie die asozialen Medien, das gefällt mir. Daniel Glattauer gefällt mir übrigens auch.) Stell Fotos ein. Jede Woche wenigstens eins, rät mir A. Was für Fotos? Soll ich ständig Selfies machen?, frage ich genervt. Mach ein Bild von deiner Tastatur, wenn du schreibst, von deinem Teller, wenn du isst, von
WeiterlesenNoch ein Buch – „Junge Texte aus Eisenach“
Das zeitgleiche Erscheinen der „Junge Texte aus Eisenach“ und „Was wirklich zählt – 18 Mal Hoffnung in Krisenzeiten“ kann nur eins bedeuten: Die Jungen Texte sind MEIN persönliches Hoffnungsprojekt! Alle Beiträge sind in meinem Deutschunterricht entstanden. Anfangs war es die reine Verzweiflungstat: Plötzlich sah ich mich mit SchülerInnen einer Hauptschule und mit sog. „Langzeitarbeitslosen“ konfrontiert – für mich als Tübinger Gymnasiallehrerin ein unbekanntes Terrain. Nicht selten fühlte ich mich direkt in das Filmset von Fack Ju Göte gebeamt. Die Texte stammen allesamt von Schülerinnen und Schülern der Regelschule Goetheschule Eisenach und des Schulungshauses Ziola GmbH Eisenach. Erstaunlich schnell haben sie
WeiterlesenWarum?
Samstag. Gudrun, meine Freundin aus WG- und Studienzeiten, kommt nach Eisenach. Wir haben uns viel zu erzählen. Natürlich reicht die Zeit nicht. Wann sehen wir uns wieder? Auch in Tübingen haben wir uns so selten getroffen. Warum ist das so?, fragt sie zum Abschied.
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