Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen,du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre. dann gibt es nur eins:Sag NEIN!Du. Mädchen hinterm Ladentisch und Mädchen im Büro. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst Granaten füllen und Zielfernrohre für Scharfschützengewehre montieren, danngibt es nur eins: Sag NEIN! Du. Besitzer der Fabrik. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollststatt Puder und Kakao Schießpulver verkaufen, dann gibt es nur eins:Sag NEIN!Du. Forscher im Laboratorium. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst einen neuen Tod erfinden gegen das alte
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Danke – und Danke!
Hachidori5,0 von 5 Sternen Ein wichtiges Werk – voller Gefühl und Hoffnung! 28. Juli 2019 Format: Gebundene Ausgabe5,0 von 5 Sternen Ein wichtiges Werk – voller Gefühl und Hoffnung! 28. Juli 2019 Format: Gebundene Ausgabe Ging es euch auch so, wie den meisten anderen, denen ich erzählt habe, was ich aktuell lese? Habt ihr euch gewundert, warum ich freiwillig über den Tod lese? Ist doch ein ziemlich trauriges Thema – wieso tue ich mir das also an? Solche Fragen habe ich in den letzten Wochen oft gehört, wenn jemand mein Buch auf dem Tisch entdeckt hat.Der Tod ist gerade heutzutage
WeiterlesenDanke für positive Besprechung!
nicola_stuttgart 5,0 von 5 Sternen Eine sehr intensive, lohnende Lektüre 23. Juli 2019 Format: Gebundene Ausgabe „Im Übrigen gibt es im Kapitalismus keine Zeit für die Toten oder für das Vergangene überhaupt. Kapitalismus lebt immer von der Gegenwart und von der Zukunft, die man zu Geld machen kann. Da ist kein Raum für den Tod.“ (Roland Kachler, Seite 134) In einer Zeit, in der der Tod immer mehr verdrängt wird oder schnell weggewischt, totgeschwiegen, abgetan oder mit einem Achselzucken quittiert wird, in der die Hinterbliebenen eines Verstorben gefälligst schnell wieder zu funktionieren haben und in der über ewiges Leben fabuliert
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Dienstag, Eisenach. „Wo geredet wird, wird nicht geschossen“ – Emmanuel Macron hat sich vor dem G-7-Gipfel mit Putin getroffen. Direkt zum Gipfel hat er im Alleingang den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif eingeladen. Dank an den klugen Jüngsten der Siebenerrunde.
Weiterlesen„Dieses Buch gibt dem Tod die verlorene Sprache zurück“
Dieses Buch gibt dem Tod die verlorene Sprache zurück!aspecialkatevor 6 Tagen Der Tod eines nahestehenden, geliebten Menschen umhüllt uns von einer unüberwindbar erscheinenden Mauer. Ihr Fundament sind schmerzvolle Gefühle, deren Stärke uns machtlos fesselt. Sprachlosigkeit verteilt sich über Raum und Zeit. Der Körper, eine leere Hülle, die um Gleichgewicht ringt. Verzweifelt und hoffnungslos auf der Suche nach Antworten. Schicht für Schicht muss der Schmerz abgetragen werden. Aber,… was bleibt zurück? C. Juliane Vieregge gibt in ihrem Buch „Lass uns über den Tod reden“ (Ch. Links Verlag) dem Sterben die verlorene Sprache zurück. Statt um Worte zu ringen, nimmt das Sprechen über den Tod
WeiterlesenGlaubwürdigkeit
Sonntag. Seit gestern wieder zu Hause. Beim gem. Frühstück erzählen W. und A. von A.s neuer Wohnung in Tübingen. Natürlich hat er sie über Beziehungen gekriegt und ist jetzt ganz happy über 15 €/m² Kaltmiete. Was bei PM Schnappatmung auslöst. Alle reden in diesen Tagen vom brennenden Amazonas. Schreckliche Bilder und Petitionsaufrufe in den sozialen Medien bestätigen unsere schlimmsten Befürchtungen. Merkel, Altmeier & Co. hätten die Gelegenheit, ein Zeichen beim seit gestern stattfindenden G-7-Gipfel in Biarritz zu setzen, indem sie die Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten mit dem Erhalt des Regenwaldes verknüpfen – oder eben die Abkommen canceln. Doch wie es
WeiterlesenSchöne Rezension – Danke!
Rezension zu „Lass uns über den Tod reden“ (Ch. Links Verlag) von C. Juliane Vieregge Lass uns über den Tod redenPixibuchvor 7 Tagen Ein Buch über den Tod. Ein Thema, das jeden einmal trifft, als Überlebender oder dann selbst als Sterbender. Weil es einfacher ist, wollen wir über den Tod nicht nachdenken. Die Autorin hat dieses Tabuthema richtig gut bearbeitet. Sie läßt Personen sprechen, die ihr Kind, ihren Partner, ihre Eltern oder gute Freunde durch den Tod verloren haben. Es sind dabei Menschen wie Du und ich, aber auch Prominente. Und jeder dieser Leute hat denn Tod anders empfunden. Auch die letzten Stunden
WeiterlesenKaufen
Freitag, Menaggio. Trump ist sauer auf die Dänen, weil sie ihm Grönland nicht verkaufen. Staatsbesuch abgesagt! Gestern las ich, dass das Interesse an Grönland nicht neu sei: Schon im Jahr 1946 wollte Washington die an Bodenschätzen reiche Insel in der Arktis kaufen. Die Regierung unter Harry S. Truman bot Dänemark damals 100 Millionen US-Dollar (heute umgerechnet 1,3 rund Milliarden Dollar). Landkauf hat bei den USA Tradition: Zwischen 1803 und 1917 kauften sie Luisiana, Alaska, Florida, Kalifornien, Arizona und Virgin Islands – für die heutige Summe von rund 3,7 Milliarden US-Dollar (G. Steingart, 22.08.19) Da fragt man sich, wann die Amerikaner
WeiterlesenParadiso italiano
Mittwoch, Menaggio. Das ist eins dieser Treppenhäuser, wie man sie von Spielfilmen kennt, unendlich tief und mörderisch dekorativ. Und irgendwann fliegt einer runter und bleibt in seinem Blut liegen – aufgeschlagen auf Art Deco Fliesen oder, wie hier, auf gold-türkis gemustertem Teppichboden. Tot wäre er trotzdem, es sei denn, es gelänge ihm im Abwärtsflug, sich an eine der Kugellampen zu klammern, die von ganz oben bis ins Erdgeschoss herabhängen. Das Treppenhaus mit seinem weißen Schmiedeeisengeländer und dem Handlauf aus goldgelbem Wurzelholz hält den Blick nicht lange gefangen. Vielmehr wird er, kaum ist man durch die Eingangstür getreten, von der Aussicht
WeiterlesenTrauen
Samstag, Menaggio. Dem eigenen Instinkt zu trauen, was für ein luxuriöses Gefühl…
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