Die Augen des anderen

Freitag, B.N. Als Frau Lüllich vom gleichnamigen Geschäft mir demonstriert, wie man den Sarah-Pacini-Pullover tragen kann, als Rollkragenpulli mit Schlitz über einer Schulter, als V-Ausschnitt mit weggeklapptem Rollkragen, im Carmenlook über eine oder beide Schultern gezogen, so dass die BH-Träger rausblitzen, weiß ich schon: das ist mein Stück. Ein It-Peace zum Herumspielen, im Internet findet man so was nicht, das muss einem jemand – ein Mensch – zeigen. Und als ich in die Bahn steige, nach so langer Zeit mal wieder, weil PM die letzten Wochenenden mit seinem Vater in Eisenach beschäftigt war, da fühle ich mich großartig. Ich trage

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Schlechte Nachrichten

Donnerstag. Die schlechten Nachrichten folgen auf den Fuß: Einen Tag, nachdem Trump sich über Greta T. lustig gemacht hat – „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut …“ – erfährt die Weltbevölkerung von der massiven Gletscherschmelze am Mont Blanc. Täglich um 50 cm bewegt sich ein Riesengletscher im Dreiländereck voran … 250.000 Tonnen Gletschermasse könnten noch runterbrechen, der Meeresspiegel auf einen Schlag ansteigen, die Städte, die Menschen an den Küsten glattweg verschluckt werden … ich lese zu viel durcheinander, sollte vielleicht gar nichts mehr lesen … wie hält man solche

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„Die Autorin spricht mir aus der Seele“

PetziPetra 5,0 von 5 Sternen Darüber reden 16. August 2019 Format: Gebundene Ausgabe Die Autorin spricht mir aus der Seele. „Wie gehen wir mit dem Tod unserer geliebten Menschen um?Geht es den Anderen genauso, wie mir, habe ich mich oft gefragt.Darüber reden ist für viele immer noch ein Tabu.Warum?Sie hat mit vielen unterschiedlichen Menschen gesprochen. Welche die Trauer erlebt haben, welche die beruflich involviert sind/ waren.Dadurch ist ein sehr intensives und hilfreiches Werk entstanden.Ich denke da ist für jeden mindestens eine Geschichte dabei, wenn nicht mehrere. Mich haben sie sehr berührt..Wenn man selbst mit der Trauer kämpft, liest man eine Geschichte

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Hauptwiderspruch

Dienstag. „Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens, und alles, worüber ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum.“ Das verkündet Greta Thunberg auf dem Klimagipfel der Vereinten Nationen, der vom 21. bis 23. September in New York stattgefunden hat. „Ihr habt meine Träume und meine Kindheit gestohlen mit euren leeren Worten“, lässt sie die Mächtigen der Welt mit Tränen in den Augen wissen. Thunberg lässt sich nicht mehr aufhalten. Mit 15 weiteren Jugendlichen aus verschiedenen Ländern hat sie bei der UNO eine Menschenrechtsbeschwerde eingereicht. Die Jugendlichen werfen den Staaten vor, gegen die weltweit gültigen Kinderrechte

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Ferck du Drecksau

Samstag. Das Berliner Landgericht hat gesprochen, seit dem 09.09.2019 ist es amtlich: Frauen dürfen als „Drecks Fotze“, „Ferck du Drecksau“ – was immer das sein soll – , als „Stück Scheisse“, „Geisteskranke“, als „hohle Nuss“, „Sondermüll“, „Gehirn Amputiert“ und „Schlampe“ bezeichnet werden. Die Grünen-Politikerin Renate Künast war es, die in dieser Weise auf Facebook beschimpft wurde. Sie klagte und – verlor. Künast will gegen den Beschluss vorgehen: „Der Beschluss des Landgerichts sendet ein katastrophales Zeichen, insbesondere an alle Frauen im Netz, welchen Umgang Frauen sich dort gefallen lassen sollen“, sagte sie der dpa.Für das Berliner Landgericht sind die o.g. Titulierungen

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FFF

Friday(s) for Future. Schon sehr berührend, wenn sich die Kinder und Jugendlichen mit ihren selbstgemalten Plakaten auf den Weg machen und so ernsthaft bei der Sache sind. 10.000 waren es allein in Tübingen … Riesenkundgebung … die Straßen anschließend gespenstisch leer … was folgt? … die Hoffnung liegt bei den Kids? … * SUV am FFF – Wie kann der bescheuerte Luke Mockridge so bescheuert sein, ausgerechnet am 500-Städte-Streiktag einen SUV in seiner bescheuerten GreatNightShow zu verlosen?

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Danke, Ralf Julke!

Leipziger Internetzeitung 11. Juli 2019 Ralf Julke Leipziger Internetzeitung Das, was in unserem Leben wirklich wichtig ist – Lass uns über den Tod reden: 18 Gespräche mit Prominenten über das größte Tabu unserer Zeit C. Juliane Vieregge: Lass uns über den Tod reden. Foto: Ralf Julke Für alle Leser Es gibt Bücher über den Tod, das Sterben und das Abschiednehmen von geliebten Menschen. Meistens muss man ein bisschen danach suchen. Meist sind sie erschütternd, weil Menschen in ihrem Mittelpunkt stehen, deren faszinierende Persönlichkeit man mit diesen Büchern erst entdeckt – und dann endet das so traurig. Aber diese Bücher offenbaren

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Sternstunden

Ich freue ich mich über jede Leserzuschrift von “Lass uns über den Tod reden”! Kein Autor schreibt für sich allein. Deshalb ist der Austausch zwischen Autor*in und Leser*innen von existentieller Wichtigkeit. Manchmal eröffnet er eine neue Perspektive auf das eigene Werk. Wenn ein anderer meine Gedanken weiterdenkt – das sind die Sternstunden. Danke!

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