Heute 17 Uhr: WartburgRadio bringt unsere Lesung „Jungen Texte aus Eisenach“: https://www.wartburgradio.org/podcasts/
WeiterlesenLetzte Beiträge
Serkan, wo bist du?
Mittwoch, Diano Marina. STELP-Gründer Serkan Eren, dessen Innenansichten ich in Was wirklich zählt – 18 Mal Hoffnung in Krisenzeiten vorstellen durfte, ist seit Anfang Juni im Iran. Am 28. Juni wollte er ausreisen. Wie das Team von STELP mitteilt, hat das nicht geklappt. Die Organisation hat aktuell keinen Kontakt zu ihm. Verdammt, Serkan, wo steckst du? Was haben sie mit dir gemacht?
WeiterlesenSpurensuche
Ich schreibe, um herauszufinden, was ich denke. (Susan Sontag)
WeiterlesenS.G.
Dienstag, Diano Marina. Meine ehem. Tübinger Kollegin S. ist tot. Heute erreicht mich die schreckliche Nachricht. Sie war Sportkletterin, und sie ist in den Schweizer Alpen abgestürzt. 100 tief, was muss das für ein krasser Steilfelsen gewesen sein! Angeblich war ihr Mann dabei. (Was in ihm vorgegangen ist, was in ihm vorgeht seitdem, das mag man sich gar nicht ausmalen.) Ganz, ganz furchtbar. Ich mochte sie sehr, es ist einfach unvorstellbar, dass sie nicht mehr lebt. Vor einem Monat erst hat sie das Crowdfunding zugunsten der „Jungen Texte aus Eisenach“ mit einer sehr großzügigen Spende unterstützt. Darauf hatten wir uns
WeiterlesenSchönes Ligurien
Montag, Diano Marina. Wenn du dich an Tage erinnerst, an denen du glücklich warst, und du fühlst die heiße Welle deinen Körper noch in der Einnerung durchströmen, dann sind das oft solche Tage gewesen, die nichts Besonderes waren. Jedenfalls an jenen Tagen selbst hast du nicht gedacht, oh Mann!, was bin ich heute happy, und du hast kein Gefühl von Herausgehobenheit verspürt. Es waren normale Tage, im Rückblick sehnst du dich vielleicht nach diesen normalen oder sogar glücklichen Tagen. Hier ist es anders. Ich merke es jeden einzelnen Augenblick: Das ist ein glücklicher Tag, und bei ganz viel Glück wird
WeiterlesenWas mir nachgeht
Freitag. Ein Stadtrat erzählt gestern auf der Absolventenfeier, dass auch er wie die Ziola-AbsolventInnen Schulabbrecher war: kein Geld, keine Arbeit, keine Aussichten. Keine Würde. Selbstgefühl im Keller. Hat sich langsam hochgearbeitet, Abschlüsse nachgemacht, zuletzt das Abitur. Arbeitsstelle, geregeltes Einkommen sind für ihn immer noch keine Selbstverständlichkeit, er erzählt es unter Tränen. Schulscheitern: Mit 10 % Abbrecherquote liegt Thüringen bundeweit an der Spitze. Wie kommt dieser traurige Rekord? Für einen Satz bin ich ihm dankbar: „Wenn es an den Regelschulen anders zugehen würde, bräuchte man Einrichtungen wie die Ziola GmbH nicht. Aber wie gut, dass es sie gibt.“ Wie wahr. Und
WeiterlesenSchöne Aussichten
Freitag. Bald gehts los. Zuerst Tübingen, wenig später Bella Italia und unser geliebtes Diano Marina. Heute Nacht das beste Angebot ever mit sehr, sehr schlechtem Gewissen abgesagt: Eine Schule mit Potential und ein toller Schulleiter, dessen visionäre Kraft ich manch anderer Schulleitung wünschen würde. Schlichtweg die Lehrkräfte fehlen, um seine Visionen durchzusetzen. Und nun breche ich auch noch weg. Aber es wäre fast ein volles Deputat, dann wär ich wieder genau da, wo ich vor zwei Jahren aufgehört habe. Ich möchte nur noch projektbezogen arbeiten, ansonsten an meinen beiden angefangenen Manuskripten weiterschreiben. Nur bei der Ziola steige ich ab Oktober
WeiterlesenZeit und Blumen
Donnerstag. Eine bezaubernde Absolventenfeier im Schulungshaus Ziola, Blumen, viele Tränen, Ermutigendes, wohltuende Würdigungen, neue Kontakte. Beschwingt nachhause gelaufen, die Blumen im Arm, unterwegs Th. getroffen, angedachte Planung des historischen Treffens im September (Ulf Merbold & Katja Wolf, mehr sag ich noch nicht) mitten auf der Straße, die Einkaufstasche in der Hand, Ideen-Blitzgewitter in ihren Augen: Wir könnten doch … der großen Saal im AWE-Werk … frag sie mal, na das wär’n Ding! Zeit macht kreativ. Zeitmangel schnürt wie ein Korsett. Meine Gedanken weiten sich gerade. Ich habe Zeit. Begreife es nur noch nicht.
Weiterlesen„Affentheater“
Die Brandmauer ist gescheitert. Die AfD ist hinter der Brandmauer durch Ausgrenzung, durch Redeverbote, durch den Ruf nach Parteienverboten immer stärker geworden.“ Ich finde es völlig unproblematisch, dass man in einer parlamentarischen Situation, wo die AfD so stark ist, mit ihr solche Gespräche führt. “ Gespräche hat es bisher nicht gegeben. Das hat auch damit zu tun, dass wir aktuell gar nicht im Bundestag sind. Wären wir im Bundestag, würden wir aber nicht dieses Affentheater aufführen, was gerade Grüne und Linke zelebrieren: Die verzichten auf einen Untersuchungsausschuss zur Spahn-Masken-Affäre, weil sie diesen Ausschuss nur mit AfD-Stimmen einsetzen könnten.“ Fazit: Man
Weiterlesen