Mittwoch, Tübingen. Das nächste Märchen ist angerichtet. Und via willige Medien auf den Weg gebracht, uns die Köpfe zu verdrehen und unsere Angst zu entfachen: China ist nicht länger Partner, sondern Systemrivale. Deshalb muss die Nato reagieren und in eine neue Ära des „dauerhaften Wettbewerbs mit China“ eintreten (Jens Stoltenberg). Aus dem ökonomischen Decoupling wird flugs eine militärische Gegnerschaft. Weil: Unter anderem verkaufen die Chinesen ihre E-Autos zu billig in die USA und nach Europa. Vor allem aber distanzieren sie sich politisch und ökonomisch zu wenig von Putin. Ehe Zweifel an dem Märchen sich ausbreiten können, muss die neue Lehre
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Noch einmal
Fußmarsch nach Cervo, hoch auf die Burg und wieder zurück. Danach sind wir ziemlich k.o. Noch einmal gebadet, noch einmal ins Lieblingsrestaurant. Der letzte Tag, morgen gehts wieder nach Hause. In meinem Fall: Nach Tübingen. Ich habe ja schließlich noch Ferien …
WeiterlesenKevin glattgebügelt
Mittwoch, Diano Marina. Dass Kühnert die Faeser verteidigt, ist ein Armutszeugnis. Früher hatte der Kevin eine freche Klappe und traute sich Sachen zu sagen, die andere nur gedacht haben. Jetzt ist er glattgebügelt und angepasst. Wie kriegen die das nur hin? Sind das Coachingseminare, oder erledigt die Rolle das ganz von selbst?
WeiterlesenRosenmaffia
Dienstag, Diano Marina. Er komme aus Bangladesch, sagt er. Sein Lächeln so demütig, dass es einem ins Herz schneidet. Die wunderschönen Exemplare stehen jetzt in einer abgeschnittenen Plastikflasche im Hotelzimmer und erinnern an einen wunderschönen Urlaubsabend. Und an einen sehr liebenswerten Rosenverkäufer.
WeiterlesenRonaldos Tränen …
Montag, Diano Marina. … beim Spiel gegen Slowenien … die werden hängen bleiben …
WeiterlesenDie schon
Schüler Immo., 9. Klasse: Wir wählen alle rechts. Wir wählen AfD, weil wir die Ausländer nicht mögen. Ich: Magst Du Soray auch nicht? Ich kann es mir leisten das zu fragen, weil ich weiß, dass Immo die Soray sogar sehr mag. Er: Doch, die schon. Ich: Warum die und andere nicht? Er: Weil ihre Eltern arbeiten und sie will auch arbeiten und nicht schmarotzen wie die anderen. Politisch korrekter könnte man Immos Haltung zur Migration so wiedergeben: Wir brauchen Einwanderung in den Arbeitsmarkt, aber weniger irreguläre Migration in die sozialen Sicherungssysteme. Ist das eine rechte Position? Ist das eine AfD-Position?
WeiterlesenFremdscham
Sonntag, Diano Marina. Was Innenministerin Faeser anlässlich des Mordes an einem Jugendlichen in Bad Oeynhausen zu sagen hat: Jedenfalls kein Wort zu der Familie des Opfers Philippos T.! Statt dessen: Abwiegeln der Verantwortlichkeit, moralische Entlastung des Täters aufgrund der besonderen Umstände. Dessen Name wird, im Gegensatz zu dem des Opfers, nirgendwo genannt. Weil das den Finger in die Wunde legen würde? Leider liegt die Annahme nahe. Das Thema Migration sei aus der Öffentlichkeit verschwunden, behauptet Faeser weiterhin. Wie bitte? Es gibt doch kein zweites Thema, das die Öffentlichkeit so sehr umtreibt wie das Migrationsproblem. Dann erst wird sie konkreter: „Heute
WeiterlesenNightlife
Diano Marina Freitag Nacht um 23.30 Uhr
WeiterlesenMindset Change
Samstag, Diano Marina. Ein 20-Jähriger wird am 23. Juli auf der Abifeier seiner Schwester in Bad Oeynhausen von zehn syrischen, als Kriminelle polizeilich erfassten Jugendlichen erschlagen. Ein 15-Jähriges afghanisches Mädchen wird von ihrem polizeibekannten Vater umgebracht, weil ihm ihr Lebenswandel nicht gefällt. An meiner vorherigen Schule in Tübingen wird während der Abifeier ein Schüler hinterrücks von einer Gruppe migrantischer Jugendlicher zusammengeschlagen. Der Fall hat keine mediale Verbreitung gefunden, da das Opfer, ein ehemaliger Schüler von mir, „nur“ schwerverletzt in der Klinik gelandet ist. Inzwischen geht es ihm wieder gut, GSD, aber sein Mindset habe sich, wie mir erzählt wurde, radikal
WeiterlesenZu groß
Freitag, Diano Marina. Wenn Lanz Wagenknecht immer wieder das Wort im Mund herumdreht, nervös mit dem Knie zappelt, sich an einzelnen Worten festbeißt wie ein ausgehungerter Hai, sich auf reine Fangfragen reduziert, lacht anstatt versteht und Wagenknechts Meinung einfach nicht stehen lassen kann, dann liest die Zuschauerin darin die intellektuelle Überlegenheit der promovierten Nationalökonomin gegenüber dem ZDF-Journalisten. Der will sie endlich knacken wie eine faulige Nuss und scheitert doch immer wieder an ihr. Sie war schon so oft bei ihm, sie kann sich auf sich selbst verlassen und gelassen bleiben. Wagenknecht ist eine Nummer zu groß für Lanz.
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