Mittwoch. Gestern Abend bestätigte die US-Regierung, dass die Geheimoperation , die zur spektakulären Sprengung der Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 in 70 Meter Tiefe führte, von Top-Profis durchgeführt und aus der Ukraine heraus geplant wurde. Die ukrainische Regierung gibt sich den Namen Hase: Angeblich hat sie keine Ahnung von den Vorgängen und behauptet, nichts damit zu tun zu haben. Auch Biden hält die Hand über Selenski: Es lägen keine Beweise für dessen Befehlsgewalt in der Sache vor. Erst vor wenigen Tagen hatte der US-Enthüllungsjournalist Seymour Hersh auf seinem Blog veröffentlicht, nach seinen Ergebnissen seien die USA für den Sabotageakt verantwortlich.
WeiterlesenLetzte Beiträge
Dreckig
Dienstag. Dieser Krieg wird immer dreckiger. Sofern er das nicht von Anfang an war und die Details nur zu spät bekannt werden. Ukrainische Kinder aus SOS-Kinderdörfern wurden nach Russland verschleppt, offenbar unter dem Deckmantel des russischen Verbands – mein Gott, da ist jedes weitere Wort falsch und überflüssig. Es gibt sowieso niemanden, der diesen Angriffskrieg befürwortet. Auch international gibt es keine Unterstützer, nur Länder, die sich mit der öffentlichen Verurteilung zurückhalten. Politik ist das Handeln nach interessegeleiteten Strategien. Mit Moral oder Werten hat das nichts zu tun, oder nur sehr wenig. Auch die sog. feministische Außenpolitik der dt. Außenpolitikerin –
WeiterlesenKlarstellung
Donnerstag. „Baerbocks feministische Außenpolitik dient als Feigenblatt für eine Außenpolitik, die auf die rücksichtlose Durchsetzung geopolitischer Interessen, Militarisierung und Konfrontation abzielt. Wer wie die Grünen-Außenministerin Waffenlieferungen an islamistische Diktaturen wie Saudi-Arabien, Katar oder die Emirate genehmigt, die Frauenrechte mit Füßen treten und Frauen im blutigen Krieg im Jemen zu Tausenden zu Opfern machen, entlarvt sich selbst und braucht von feministischer Politik nicht zu reden. Anstelle neuer Marketing-Strategien zur Irreführung der Öffentlichkeit braucht es im Auswärtigen Amt eine Wende hin zu einer friedlichen Außenpolitik, die auf Diplomatie, soziale Entwicklung und Verständigung statt auf Krieg und Aufrüstung setzt. Das wäre tatsächlich im
WeiterlesenDeutsch-ukrainische Kooperation
Mittwoch. In meiner Schreibwerkstatt wächst ein wunderbares deutsch-ukrainisches Projekt heran: Gemeinsam schreiben wir Geschichten. Am 22. März werden wir sie in der Stuttgarter Stadtbibliothek öffentlich präsentieren, dabei lesen die drei Ukrainer*innen ihre Texte auf Russisch und werden von einer zweisprachigen Schülerin ins Deutsche übersetzt. Heute rückte die Stuttgarter Zeitung an: während wir unser übliches Programm durchzogen (Schreibaufgabe bei Heiße-Liebe-Tee, Hanutas und Balistos) , stellte die Journalistin H. Lorenz viele Fragen und eine Kamerafrau machte gefühlt tausend Fotos. Am Ende zeigen sich beide verblüfft und beeindruckt von der Qualität unserer Texte. Yeah! Wie gut sich das anfühlt: wahrgenommen zu werden. Auf
WeiterlesenDümmster Satz des Tages
Dienstag. „Für mich persönlich sind Menschenrechte höher einzustufen als Pazifismus.“ Spricht Großheuchler Armin Papperger, CEO von Deutschlands größtem Rüstungsunternehmen Rheinmetall und größter Profiteur des Ukrainekrieges (am 27.02.23 live auf der Pioneer One, Pioneer Morgenbriefing) … … und schüttelt traurig den Kopf über das Manifest für Frieden … diesen immer stärker werdenden Hemmschuh seiner gut gefüllten Auftragsbücher …
WeiterlesenIm Zug
Zwischen EA und TÜ. Ich schnappe mir einen der beiden für DB-Vielfahrer vorbehaltenen Plätze. Wenn hier eine richtig viel fährt, dann ja wohl ich, auch ohne Bahncard 100. Befinde mich auf dem Weg nach Tübingen, wo das „Amt“ ruft. Es ruft nur noch leise, zwei Tage die Woche. Was für eine Wohltat! Der innere Abstand wächst zunehmend, je mehr die Arbeit am Buch zunimmt. PM und ich, wir waren fleißig in den letzten Tagen. Stundenlanges Schrubben, jede der 72 Marmorfliesen einzeln mit Spatel und Topfschwamm vom jahrzehntealten Dreck und Bohnerwachs befreit. Danach waren sie drei Nuancen heller. Was für eine
WeiterlesenUnd wieder eine weg …
Nun hat’s die Bonner Politik-Professorin Ulrike Guérot erwischt: Warum es in Deutschland gefährlich ist, seine Meinung zur Friedenspolitik, zu Waffenexporten an Kriegsparteien und zum Ukraine-Krieg offen kundzutun – Guérot war eine der Erstunterzeichner*innen des Manifests für Frieden von Schwarzer/Wagenknecht. Soviel zur Meinungs- und Pressefreiheit, nein, zu immer unverhohlener verpassten Maulkörben in unserem ach so demokratischen Weiße-Westen-Land …
WeiterlesenDemo in Berlin
Samstag, Eisenach. Mehr als 50.000 marschieren mit Wagenknecht und Schwarzer – während Polizei und Presse die Zahl der Teilnehmer*innen auf 13.000 runterreden und die Veranstaltung samt ihren beiden Protagonistinnen in die rechte Ecke zu framen versuchen. Kann man 50.000 Menschen, die sich bei Kälte und Schnee nach Berlin aufmachen, um ihre Meinung kundzutun, allen Ernstes Rechtslastigkeit unterstellen? Wie lange will die Ampelregierung den Willen eines Großteils der Bevölkerung noch ignorieren?
WeiterlesenArbeitsbericht
Dienstag, Eisenach. Heute gehts nach Berlin, wo ich morgen den äußerst unterhaltsamen Großgewinn-Berater der Deutschen Klassenlotterie Berlin interviewen darf. Freue mich, nach fleißiger Recherche, sehr auf ihn. Und auf ein Wiedersehen mit meiner Freundin Dorle, die ja inzwischen in Berlin lebt und bei der ich übernachten darf.
WeiterlesenPhosphorbomben für den Frieden
Das mutige Manifest für den Frieden von Wagenknecht/Schwarzer stößt bei den Regierungspolitiker*innen auf heftige und, wie man sieht, ziemlich irrationale Ablehnung. Ihr Hauptargument: Verhandlung seien gut und schön, aber Putin sei eben nicht verhandlungsbereit. Das hören wir in den letzten Tagen immer wieder. Heute lese ich dagegen, dass die Ukraine Gebietsabtretungen an Russland für Frieden nach wie vor kategorisch ablehne. Darüber hinaus forderte der ukrainische Vizepräsident Olexander Kubrakow auf der Münchner „Sicherheits“konferenz am Freitag Phosphor-Brandbomben und Streumunition! Waffen also, die völkerrechtlich geächtet sind. Und deren Einsatz durch die USA im Irakkrieg katastrophale, bis heute wirkmächtige Schäden an Menschen und Umwelt ausgelöst
Weiterlesen